Frauen verlieren etwas überraschend gegen Schedetal Volkmarshausen

Landesliga: Böses Erwachen für die HSG Rhumetal

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Kaum ein Durchkommen: Die Rhumetaler Offensive mit Anja Heise, die vier Mal traf, hatte es am Sonntag gegen Volkmarshausen nicht leicht.  

Katlenburg. Eine bittere Pleite mussten die Landesliga-Handballerinnen der HSG Rhumetal am Sonntagnachmittag im ersten Rückrundenspiel in der heimischen Burgberghalle hinnehmen. Gegen Aufsteiger SV Schedetal Volkmarshausen verloren die Gastgeberinnen verdient mit 20:23 (9:10).

Schon zu Beginn der Partie lagen die Schützlinge von Trainer Sascha Friedrichs zurück. Die einzige Führung gelang beim Stand von 5:4 in der 13. Minute. Danach lagen die Lokalmatadorinnen gegen einen kämpferisch starken Gast immer im Rückstand. „Unsere negative Tendenz der vergangenen Wochen hält leider an. Es ist vielleicht ganz gut für uns, dass jetzt Pause ist. Mit dieser Einstellung gewinnt man in der Landesliga kein Spiel“, resümierte der enttäuschte Rhumetaler Trainer nach dem Spiel.

Die HSG musste auf Stammkeeperin Daniela Kieslich verzichten, die von ihrer Schwester Michaela vertreten wurde. „Sicherlich hatten beide Torhüterinnen nicht ihren besten Tag, aber 23 Gegentore sind ja nicht zu viel“, sagt Friedrichs, der viel mehr mit der Angriffsleistung seiner Mannschaft haderte. Immer wieder scheiterten die Rhumetalerinnen aus aussichtsreichen Positionen an ihrer ehemaligen Mitspielerin Svea Rein im Gästetor.

Schedetal gelang eine Fünf-Tore-Führung beim Stand von 16:11 und brachte die Partie sicher ins Ziel. Alle Personalrochaden, die ausprobiert wurden, führten nicht zu einer Wende an diesem verkorksten Sonntag. Keine Spielerin erreichte annähernd Normalform. So kamen die Gäste zu einem verdienten Sieg im Kampf gegen den Abstieg.

HSG: Bergolte, Friedrichs - Borchers 1, Fromme, Freckmann 5, von Berg 5/3, Engelking, Spangenberg, Eichenberger 2, Hake 2, Heise 4 A. Diedrich, Behrens 1, Nolte.

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