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SV Schedetal und Dransfelder SC trumpfen auf

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Volkmarshausens Miriana Minde versucht es hier mit einem Wurf aus dem Rückraum. Vorne links bietet sich Marie Görtler für ein Abspiel an.
Hochgestiegen: Volkmarshausens Miriana Minde versucht es hier mit einem Wurf aus dem Rückraum. Vorne links bietet sich Marie Görtler für ein Abspiel an. © Rüdiger Pietsch

Erfolgreiches Wochenende für die beiden Frauenhandball-Landesligisten SV Schedetal Volkmarshausen und dem Dransfelder SC. Beide gewannen ihre Heimspiele.

Münden/Dransfeld –Dransfelder SC - DJK BW Hildesheim 31:30 (17:20). Hildesheim zählt zu jenen Mannschaften, die ganz oben mitspielen wollen. Umso bemerkenswerter war der Erfolg der Dransfelderinnen, die nur neun Spielerinnen aufbieten konnten. Der DSC zeigte gute Moral und belohnte sich. Trainer Lennart Pietsch hatte seine Mannschaft gut eingestellt und war sehr zufrieden: „In der ersten Halbzeit war es wie ein Spiel ohne Abwehr und Torhüterinnen. Doch in der zweiten Hälfte wurde es immer besser und wir haben den Bock umgestoßen.“ Der Dransfelder SC fand immer besser ins Spiel und ließ sich nicht abschütteln. In der 37. Minute gelang Isabel Rentsch der Ausgleich zum 21:21 und alles war wieder offen. „Wir haben ab diesem Zeitpunkt gezeigt, zu was wir in der Lage sind“, so Pietsch weiter. Eine starke Leistung zeigte Caroline Grandjean, die elf Treffer bei 13 Versuchen beisteuerte. Den Siegtreffer erzielte Isabel Rentsch.

Am Rande: Das Spiel musste in der 42. Minute für 25 Minuten unterbrochen werden, denn eine Hildesheimerin verletzte sich so schwer, dass sie in ein Krankenhaus gebracht werden musste.
DSC: Schorn - Grandjean 11, Ter Fehr 9/5, Grünewald 4, Rentsch 4, Heinzen 3, Kleinhans, Böhm.

SV Schedetal Volkmarshausen - HSG Liebenburg-Salzgitter 34:22 (16:7). Ein Kantersieg gelang dem SV Schedetal Volkmarshausen gegen die HSG Liebenburg-Salzgitter. In der vergangenen Saison hatte man beide Spiele noch verloren. Das wollte die Mannschaft nun ausbügeln. Die Gastgeberinnen setzten sich nach dem 2:2 (6.) auf 6:2 ab. Sie zeigten ein tolles Tempospiel über die gesamten 60 Minuten und ließen Liebenburg keine Chance. Trainer Markus Piszczan hatte seine Mannschaft offensichtlich bestens eingestellt und konnte zufrieden sein. Eigentlich. Denn er merkte dann doch leicht kritisch an: „Manchmal gefiel mir das etwas zähe Spiel nicht. Da haben wir zum Teil einiges liegenlassen. Und auch die Abwehr war etwas zu zögerlich. Doch mit 34 Treffern kann man letztlich nicht groß meckern.“

Liebenburg schickte eine erfahrene Mannschaft aufs Feld, die aber in puncto Schnelligkeit unterlegen war. Der SVS war das klar bessere Team und zeigte, dass er sich gegenüber der vergangenen Saison stark verbessert hat. Angetrieben von Miriana Minde und Muriel Jerrentrup, die auch immer ein Auge für ihre Mitspielerinnen hatten. Markus Piszczan konnte entspannt durchwechseln, sodass am Ende gleich neun Torschützinnen auf dem Spielbericht erschienen. Auch im Tor besaß der SVS Vorteile. Franziska Körber und Mariola Jerrentrup zeigten starke Leistungen. Besonders gut war“, so Piszczan weiter „dass meine Mannschaft bis zur 60. Minute konzentriert geblieben ist und immer noch aufs Tempo gedrückt hat.“

SVS: Körber, Mariola Jerrentrup - Minde 9/2, Muriel Jerrentrup 7, Schott 4, Toll 3, Krumsiek 3, Schuler 3, Jaeger 3, Janotta 1, Dreßler 1, Stenzel, Görtler, Küllmer. (Rüdiger Pietsch)

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