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Trainerwechsel beim SV Schedetal Volkmarshausen

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Von: Manuel Brandenstein

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Gerrit Bömeke (rechts) Lars Koltscynski
Wechsel: Gerrit Bömeke (rechts) übernimmt das Traineramt von Lars Koltscynski. © Manuel Brandenstein

Der abstiegsbedrohte Frauenhandball-Landesligist SV Schedetal Volkmarshausen geht ohne seinen bisherigen Trainer in die weiteren Saisonspiele.

Hann. Münden - Vor dem am Sonntag anstehenden Gastspiel des SV Schedetal Volkmarshausen in Northeim gab der Verein die Trennung von Lars Koltscynski bekannt. In der kurz gehaltenen Mitteilung heißt es: Trainer Lars Koltscynski legte in Absprache mit dem Verein sein Traineramt nieder. Er verabschiedete sich am Dienstagabend von der Mannschaft. Vorerst wird das Landesliga-Team von Co-Trainer Gerrit Bömeke trainiert. Er leitete bereits das Training in dieser Woche und wird beim Auswärtsspiel am Sonntag gegen den Northeimer HC II als Mannschaftsverantwortlicher an der Seitenlinie stehen.

In den bisherigen erst sechs bestrittenen Saisonspielen hatte der SVS zwar nicht komplett enttäuscht, doch die Punkteausbeute war sehr mager geblieben. Nach einem Sieg und fünf Niederlagen belegt man den vorletzten Tabellenplatz. Lars Koltscynski, der für eine Stellungnahme nicht zu erreichen war, stieß im Frühjahr 2019 aus Hameln zum SVS und coachte zunächst im Team gemeinsam mit Michael Orlob. Am Ende feierte man den Klassenerhalt. Die wegen Corona abgebrochene Serie 2019/20 beendete der SVS unter dem umtriebigen Koltscynski als Achter. Nach der ausgefallenen Spielzeit 2020/21 hatte es im vergangenen Sommer einen Neustart mit Koltscynski und Gerrit Bömeke als Co-Trainer gegeben, der in der Saison 2019/20 die 2. Frauenmannschaft des SVS trainiert hatte. Der 35-Jährige, der bei den Schedetaler Männern spielt, wird nun als Trainer des Landesligisten versuchen, erneut die Klasse zu halten. „Wie es danach weitergeht, haben sowohl ich als auch der Verein offen gehalten“, sagt Bömeke.

Der neue Coach muss die Stimmung im Team verbessern und setzt im sportlichen Bereich einen klaren Schwerpunkt: die Deckungsarbeit. „Nur mit einer guten Defensive können wir das umsetzen, was wir uns schon seit Längerem vorgenommen haben: das schnelle Umschalten zum Konterspiel. Da müssen wir deutlich druckvoller werden“, so Bömeke weiter.

Als weiteren Punkt strebt er eine bessere Zusammenarbeit mit der 2. Mannschaft und deren Trainer Pascal Weinberger an. Das war zuletzt unter anderem aufgrund der Hallenprobleme in Gimte deutlich erschwert worden. Künftig sollen beide Mannschaften zumindest einmal pro Woche eine gemeinsame Übungseinheit absolvieren. (Manuel Brandenstein)

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