Hoffen auf längeren Atem in der Schlussphase

Mündener Handball-Landesligisten vor Heimspielen

Auf ein Neues: Madelaine Reuter und der SV Schedetal/Volkmarshausen hoffen auf einen Heimerfolg.
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Auf ein Neues: Madelaine Reuter und der SV Schedetal/Volkmarshausen hoffen auf einen Heimerfolg. 

In der Frauenhandball-Landesliga will der SV Schedetal Volkmarshausen endlich den zweiten Sieg der Saison einfahren. Der Dransfelder SC will sich nach der unglücklichen Niederlage in Geismar gegen die HSG Nord/Edemissen schadlos halten.

SV Schedetal Volkmarshausen – MTV Vorsfelde (Sa., 18 Uhr, Sporthalle Gimte). Die nächsten drei Wochen sind für die Koltscynski-Sieben richtungsweisend. Da geht es gegen drei unmittelbare Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg, den MTV Vorsfelde, HSG Plesse/Hardenberg II und Eintracht Braunschweig. Das dürfte alles andere als leicht werden. „Jetzt zählen eigentlich nur Siege“, sagt SVS-Trainer Lars Koltscynski. „Das wird aber gegen Vorsfelde kein Selbstläufer. Sie haben sich als Aufsteiger schon gehörig Respekt verschafft. Wir müssen versuchen, unsere Fehlerquote zu minimieren und unsere Chancen besser zu nutzen.“

Vorfelde fand nur schwer in die Saison und kassierte zunächst drei Niederlagen. Danach fuhr der Aufsteiger drei Siege in Folge ein, was auch für den SVS Warnung genug sein sollte. Die Gastgeberinnen müssen über 60 Minuten Vollgas geben, sonst droht wieder ein unnötiger Punktverlust.

Dransfelder SC – HSG Nord/Edemissen (Sa., 18.30 Uhr), Lange Trift). Nach der unglücklichen und vermeidbaren Niederlage gegen Spitzenreiter Geismar will der DSC nun wieder zurück in die Erfolgsspur. „Mit der HSG Nord Edemissen kommt der amtierende Vizemeister. Da müssen wir höllisch aufpassen und in der Deckung stabil stehen. Grundvoraussetzung ist aber auch, dass unser Angriff, der in Geismar etwas stockte, wieder sicherer auftritt. Unsere Angriffsleistung haben wir analysiert und daran gearbeitet,“ sagt Trainer Lennart Pietsch.

Der Dransfelder SC muss 60 Minuten voll konzentriert bleiben, damit nicht Ähnliches wie in Geismar passiert. Dort führte der DSC nach 51 Minuten mit 18:15 und schien auf der Siegerstraße zu sein. Doch Geismar drehte das Spiel und der DSC baute ab. Letztlich fuhr Geismar die Punkte ein.

Die HSG Nord Edemissen hinkt ihren Zielen bisher hinterher. Der Tabellenfünfte wird alles tun, um die Punkte zu entführen. Klappt beim DSC das schnelle Umschaltspiel von Abwehr auf Angriff ist dem DSC aber nur schwer beizukommen.

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