Volkmarshäuser Heimsieg gegen Plesse II

Nervöser SV Schedetal kann nun ruhiger werden

Stand am Sonntag mal wieder zur Verfügung: Carolin Löhrer erzielte zwei Treffer beim wichtigen Heimsieg gegen Plesses Zweite.
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Stand am Sonntag mal wieder zur Verfügung: Carolin Löhrer erzielte zwei Treffer beim wichtigen Heimsieg gegen Plesses Zweite. 

Frauenhandball-Landesligist SV Schedetal Volkmarshausen setzte sich gegen die HSG Plesse-Hardenberg II mit 21:18 (13:9) durch. Es war für den SVS ein wichtiger Erfolg im Abstiegskampf, denn der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt jetzt schon fünf Punkte.

Eine Offenbarung war das Spiel zwar nicht, aber immerhin behielt der SVS die Nerven. Für die HSG Plesse II war es die letzte Chance, um eventuell noch die Klasse halten zu können.

Beiden Mannschaften war anzumerken, dass es ein richtungsweisendes Spiel war. Beim SVS häuften sich in den ersten 30 Minuten viele technische Fehler. Vor allem die erfahrenen und routinierten Spielerinnen agierten nervös. Zwar lag der SVS durchgängig in Führung, aber das beruhigte die Nerven kaum. Nach dem 6:5 durch Madeleine Reuter zogen die Gastgeberinnen auf 13:8 davon. Schon zu diesem Zeitpunkt hätte die Mannschaft viel klarer führen müssen. Auch in der zweiten Hälfte konnte der SVS seine Nervosität nicht in den Griff bekommen. Plesse dagegen spielte munter mit und ließ nicht locker. In der 44. Minute war die HSG auf 13:15 herangekommen. Eine starke Vorstellung lieferte mal wieder Torfrau Franziska Körber ab, die den SVS vor der Wende in dieser Partie bewahrte.

Es blieb spannend und Plesse hielt bis zum 17:15 mit. Als Hilke Doppe und Liv Willenweber den SVS in der 52. Minute mit 19:15 in Führung brachten, war die Vorentscheidung aber gefallen.

Trainer Lars Koltscynski war nach dem Abpfiff der Begegnung die Erleichterung anzumerken. Er sagte: „Es war ein Arbeitssieg, ganz klar. Wir haben im Training einige Sachen eingeübt, aber die Mannschaft hat es heute nicht so gut hinbekommen wie erhofft. Allerdings zählt nur der Sieg. Das Spiel haben wir ganz klar in der Abwehr gewonnen.“

SVS: Körber, Strauss – Weise 7/2, Wahle 2, Jerrentrup 2, Löhrer 2, Fiedler 2, Reuter 2, Doppe 1, Stenzel 1, Willenweber 1, Hübner 1, Janotta.

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