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SV Schedetal setzt seine Serie fort / DSC baut nach der Pause ab

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Christin Jaeger traf für den SVS sechsmal. Archivbild: Pietsch
Christin Jaeger traf für den SVS sechsmal. Archivbild: Pietsch © Rüdiger Pietsch

Tabellenschlusslicht und Tabellenzweiter – so lauteten die Gegner der beiden Frauenhandball-Landesligisten aus dem Altkreis Münden. Es war somit nicht überraschend, dass nur ein Erfolg heraussprang.

SF Söhre - SV Schedetal Volkmarshausen 22:29 (9:12). In der ersten Halbzeit tat sich der SV Schedetal Volkmarshausen schwer. Die 6:0-Deckung war insgesamt recht löchrig, doch trotzdem lagen die Gäste zunächst mit 3:0 vorn. Die Piszczan-Sieben bestimmte zwar das Spiel, aber Söhre ließ nicht locker und kam in der 26. Minute zum 8:8-Ausgleich. Zeit für Markus Piszczan, um sein Team neu auszurichten. Immerhin: Mit drei Toren Vorsprung ging es in die Halbzeit.

Der zweite Durchgang verlief für den SVS deutlich besser. Miriana Minde (2) und Marie Görtler brachten die Gäste weiter nach vorn. Jetzt wurden die technischen Fehler reduziert und die Chancenverwertung verbessert – der SVS steuerte dem im Vorfeld erwarteten sicheren Erfolg entgegen. „Es war aufgrund der zweiten Halbzeit ein verdienter Sieg, und die Mannschaft hat damit den zweiten Tabellenplatz behauptet“, freute sich Co-Trainer Gerrit Bömeke. SVS: Körber, Mariola Jerrentrup – Jaeger 6/3, Weise 5, Minde 5, Muriel Jerrentrup 3, Schott 3, Görtler 3, Schuler 2, Krumsiek 1/1, Kaps 1, Toll, Stenzel, Dreßler.

SG Zweidorf/Bortfeld - Dransfelder SC 30:16 (15:11). Eine denkwürdige Niederlage für die Dransfelderinnen, die sich damit wohl vorzeitig aus dem Titelkampf verabschiedet haben. Das Team von Trainer Lennart Pietsch erwischte nach sechswöchiger Pause einen guten Start und führte nach einer Viertelstunde mit 9:6. Nach einer vom Spitzenreiter genommen Auszeit verloren die Gäste aber total den Faden. Während die Zweidorferinnen nun immer mehr aufdrehten und kaum eine Chance ungenutzt ließen, lief beim DSC vor allem im Angriff überhaupt nichts mehr zusammen. Nur zwei weitere Tore bis zur Pause und noch einmal zwei in den folgenden 24 Minuten (29:13/55.) dürften einen absoluten Negativrekord darstellen. „Zweidorf hat das richtig gut gemacht und uns haben über weite Strecken einfach die Mittel und die Alternativen von der Bank gefehlt“, meinte Lennart Pietsch, der seinen Mädels keinen allzu großen Vorwurf machen wollte. „Lieber einmal richtig verlieren als fünfmal mit einem Tor“, meinte er. DSC Dransfeld: Schorn – Rentsch 5, Ter Fehr 4/4, Heinzen 2, Windel 2/1, Leonard 1, Gerke 1, Grandjean 1, Kleinhans, Mosebach.  (Rüdiger Pietsch und Per Schröter)

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