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SV Schedetals Remis im Verfolgerduell

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Von: Per Schröter

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Ab, durch die Mitte: Volkmarshausens Lena Dreßler erzielte vier Tore.
Ab, durch die Mitte: Volkmarshausens Lena Dreßler erzielte vier Tore. © Per Schröter

Im Spitzenspiel der Frauenhandball-Landesliga trennten sich der SV Schedetal Volkmarshausen und die SG Börde Handball leistungsgerecht mit 26:26.

Gimte – Mit seiner Punkteteilung in eigener Halle verpasste der SVS den Sprung auf den zweiten Tabellenplatz. Der DSC Dransfeld dagegen fand nach der Derby-Niederlage mit dem 28:23-Erfolg in Braunschweig in die Erfolgsspur zurück.

SV Schedetal Volkmarshausen - SG Börde Handball 26:26 (13:14). Es war das erwartet packende Spiel zweier junger Teams, die sich von der Spielanlage her exakt gleichen, die über 60 Minuten ein extrem hohes Tempo gingen und die sich gegenseitig nichts schenkten. Nachdem die Gastgeberinnen den etwas besseren Start erwischt, in Mariola Jerrentrup die bessere Torfrau gehabt und nach 20 Minuten mit 13:10 in Führung gelegen hatten, riss plötzlich der Faden und es gelang vor der Pause kein einziger Treffer mehr. „In dieser Phase haben wir im Angriff falsche Entscheidungen getroffen und auch hinten einige Fehler gemacht“, befand Trainer Markus Piszczan, der mit der bis dahin gezeigten Leistung jedoch vollauf zufrieden sein konnte.

Nachdem die zweite Halbzeit gleich mit einem verworfenen Siebenmeter für sie begonnen hatte, fingen sich die SVerinnen aber wieder und die rund 80 Zuschauer in der Auefeld-Sporthalle bekamen wie zu Beginn des ersten Durchgangs einen offenen Schlagabtausch mit vielen schönen Toren geboten.

Neun Minuten vor Schluss schien es beim Stand von 24:21 bereits, als könnte die Piszczan-Sieben das Duell für sich entscheiden. Drei Gegentore am Stück und ein weiterer verworfener Strafwurf sorgten jedoch für eine an Spannung kaum zu überbietende Schlussphase. Beim Stand von 26:26 und mit jeweils einer Spielerin jedes Teams auf der Strafbank gehörte der letzte Angriff den Gastgeberinnen. Trainer Piszczan wählte zwar die riskante Variante und wechselte für die im zweiten Durchgang im Tor spielende Franziska Körber eine sechste Feldspielerin ein, doch ein Tor wollte seiner Mannschaft nicht mehr gelingen. „Am Ende ging das Remis nach diesem Spielverlauf aber auch völlig in Ordnung“, meinte Piszczan, „auch wenn mir ein Sieg natürlich lieber gewesen wäre.“
SV Schedetal Volkmarshausen: Körber, Ma. Jerrentrup – Dreßler 4, Minde 4/1, Jäger 4/2, Krumsiek 2, Weise 2, Mu. Jerrentrup 2, Küllmer 2, Schott 2, Schuler 2, Toll 1, Görtler 1, Stenzel.

Eintracht Braunschweig - Dransfelder SC 23:28 (11:14). Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge kamen die Dransfelderinnen zu einem verdienten Erfolg. Trainer Lennart Pietsch freute sich: „Das war eine deutliche Steigerung und absolut souverän, auch wenn wir am Ende etwas Larifari gespielt haben.“ Pietsch musste auf seine starke Rückraumspielerin Jacqueline Dörfler und auch auf Rechtsaußen Caroline Grandjean ersetzen. Keine gerade leichte Aufgabe, aber nach einer schwierigen Anfangsphase (4:6/15.) übernahm der DSC das Kommando. Nach dem Seitenwechsel schraubte Dransfeld seinen Drei-Tore-Vorsprung auf ein überlegenes 25:16/48.). Danach fehlte dem Team etwas die Konzentration, und die Gastgeberinnen betrieben Ergebniskosmetik. „Abwehr und Torhüterin waren heute wieder sehr gut“, so Lennart Pietsch, der zudem die diesmal außergewöhnlich torhungrige Spielmacherin Victoria Heinzen für ihre Leistung lobte.
DSC: Schorn – Ter Fehr 7/3, Rentsch 5, Heinzen 5, Gerke 4, Windel 2, Morgenstern 2, Mosebach 2, Leonard 1, Grünewald, Kleinhans. (Per Schröter)

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