Handball-Landesliga Frauen: Wichtiger 23:14-Derbysieg gegen Northeims Reserve

Rhumetal atmet durch

Fünf Treffer: Anika Gräber setzte sich mit ihrer HSG Rhumetal gegen den Northeimer HC II mit Sarah Bode und Michelle Bormann (rechts) souverän durch. Foto: zel

Katlenburg. Unerwartet deutlich mit 23:14 (9:7) setzten sich die Handballerinnen der HSG Rhumetal am Sonntag im Landesligaderby gegen die Reserve des Northeimer HC durch und können im Kampf um den Klassenerhalt etwas durchatmen. Sie liegen nun in der Tabelle nach Minuspunkten mit dem Nachbarn gleichauf.

Entsprechend erleichtert zeigte sich Sascha Friedrichs nach dem Abpfiff. „Wir haben eine gute Abwehr gestellt und haben Northeim eigentlich nie richtig ins Spiel kommen lassen. Am Ende wollten wir den Sieg vielleicht auch etwas mehr“, lautete das Fazit des Rhumetaler Coaches.

Passend zu den Temperaturen wurden die Northeimerinnen in der Burgberghalle kalt erwischt. Dort stand nach fünf Minuten ein 4:0 für die Heimsieben auf der Anzeigetafel. Der erste Treffer des NHC fiel erst drei Minuten später durch einen Strafwurf von Katharina Thiele. Ihr Team tat sich im Angriff schwer, während Rhumetal wiederholt mit druckvollen Aktionen aus der zweiten Reihe zum Erfolg kam.

Nach dem 6:2-Zwischenstand (11.) stellten beide Angriffsreihen die Torproduktion weitgehend ein. Das lag nicht zuletzt an zwei aufmerksamen Torhüterinnen mit Michaela Friedrichs (HSG) und Caro Rien. Dazu hatte Northeims Yvonne Wode nach guten Einzelaktionen mehrfach Pech im Abschluss. Beim 3:8 nach 20 Minuten sah sich ihr Coach Rainer Pischke zu einer ersten Auszeit veranlasst. Franziska Schmidt gelang nach 27 Minuten in Unterzahl das zweite Feldtor zum 5:9. Zur Pause war der NHC wieder in Schlagdistanz.

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischte aber wieder Rhumetal. Michaela Friedrichs wehrte zwei Siebenmeter ab. Ihr Team zog bis zur 41. Minute auf 15:8 davon, verpasste mit vergebenen Großchancen sogar eine deutlichere Führung. Yvonne Wode kassierte früh ihre zweite Zeitstrafe. Damit war der Widerstand der Gäste, die im Angriff zu selten Lösungsmöglichkeiten fanden, gebrochen. Der Rest war Formsache für die HSG, die das Tempospiel des Kontrahenten nicht zum Tragen kommen ließ und in der Rückwärtsbewegung viele Bälle zurückeroberte.

Gästetrainer Rainer Pischke war mit dem Verlauf der 60 Minuten naturgemäß nicht zufrieden. „Den Unterschied hat Rhumetals Torfrau aus der zweiten Mannschaft ausgemacht. Leider haben wir den Beginn beider Halbzeiten verschlafen. Und dann wurden auch noch viele freie Würfe ausgelassen“, so sein Fazit.

HSG: Kieslich, Friedrichs - Ellrott 7/5, Engelking, Gräber 5, Spangenberg 1, Eichenberger, Hake 2, A. Diedrich 1, J. Diedrich, Adamek, A. Heise 6, Jünemann 1.

NHC: Rien - Möhrs, Lösky, Schmidt 2, Bode, Bormann, Rieck 1, Wode 4, Thiele 6/6, Hansen, Gebhardt 1. (zys)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.