Frauenhandball: Das tut richtig weh

DSC verliert gegen Tabellenletzten

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Da ist der Ball verschwunden: Laura Santos Angriffsversuch gegen Edemissen wird hier gestoppt.

Dransfeld. Frauenhandball-Landesligist Dransfelder SC steckt nach der Heimniederlage gegen den Tabellenletzten HSG Nord Edemissen mehr denn je im Tabellenkeller fest. Der DSC unterlag mit 20:24 (11:11).

Diese Niederlage tut richtig weh. Gegen wen will der DSC eigentlich noch gewinnen, wenn noch nicht einmal gegen den Tabellenletzten ein Sieg herausspringt? Trainer Andreas Dallügge verharrte nach dem Abpfiff noch ein paar Minuten kopfschüttelnd auf der Bank. „Wir haben oft die falsche Entscheidung im Angriff getroffen und dadurch viele Chancen liegenlassen. In der ersten Hälfte lief es noch recht gut. Aber dann haben wir im Angriff zu viel gewollt und dadurch den Faden verloren“, sagte er.

Wie schon so oft in dieser Saison kamen die Dransfelderinnen schlecht aus den Startlöchern. Die Gäste legten schnell eine 4:1-Führung vor. Danach wurde der DSC allmählich wach. Beim 5:6 war die Dallügge-Sieben wieder dran an den Gästen. Beim 10:10 wurde der Ausgleich erzielt. Nach dem 10:11 bekam der DSC mit dem Halbzeitpfiff noch einen Freiwurf. Charlotte Schob nutze diese Chance und ihr Wurf schlug im Tor der Gäste zum 11:11 Halbzeitstand ein.

Nach dem Wechsel gelang es dem DSC mit 12:11 und 13:12 in Führung zu gehen. Doch es half alles nichts. Die Gäste drehten das Spiel. Je länger die Partie dauerte, desto mehr Fehler schlichen sich beim DSC ein. Die Dallügge-Sieben muss jetzt schnell die Kurve bekommen, sonst wird es ganz eng mit dem Klassenerhalt.

DSC: Heppner, Uckermann - Mosebach 5/4, Schob 4, Kürschner 3, Grandjean 2, Hufeland 2, Santos 1, Jana Prang 1, Julia Prang 1, Olschewski, Renner, Sonsalla. (zrp)

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