Online mit der Nationalspielerin

Schedetaler Handballerinnen trainierten mit Minevskaja

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In ihrem Fitnessstudio: Shenia Minevskaja leitete von Reutlingen aus ein Trainingsprogramm mit dem SVS. Im Hintergrund auf dem Bildschirm die Volkmarshäuser Spielerin Viviane Hübner. 

Prominente Unterstützung erfuhren die Handballerinnen des SV Schedetal Volkmarshausen in Corona-Zeiten: Die 77-fache deutsche Nationalspielerin Evgenija „Shenia“ Minevskaja nahm für einen Abend die Rolle von SVS-Trainer Lars Koltscynski ein.

Der reguläre Übungsleiter erklärt den ungewöhnlichen Tausch: „Ich hatte auf Instagram gesehen, wie sie ein Livetraining zeigte und habe sie anschließend gefragt, ob sie das auch mal für eine Mannschaft anbieten könnte.“ Minevskaja, die vor einigen Jahren im Metzinger Trikot Torschützenkönigin der Bundesliga war und nun beim französischen Spitzenreiter Brest unter Vertrag steht, habe sich sehr aufgeschlossen gezeigt. Mit ihrer Art sei sie auch bei den Volkmarshäuser Spielerinnen bestens angekommen. Die 27-jährige gebürtige Weißrussin zeigte sich zudem aufgeschlossen für weitere Hilfen. So berichtet Lars Koltscynski davon, dass die in Zukunft beim rumänischen Meister SCM Ramnicu Valcea unter Vertrag stehende Rückraumspielerin sich vorstellen könne, beispielsweise bei einem Vorbereitungsturnier nach Münden zu kommen und eventuell Trikots zu signieren.

Während der Trainingsstunde im Internet ging es unter anderem um die Gestaltung eines effektiven Lauftrainings auf Intervallbasis und die Stärkung der Wurfkraft.

Minevskaja betreibt neben ihrem Beruf als Handballprofi ein Fitnessstudio in Reutlingen. Derzeit hängt sie aber in der Luft. Denn aufgrund der Corona-Pandemie kommt sie in Brest nicht an ihre privaten Sachen heran. Auch um ihre Zukunft in Rumänien kann sie sich aufgrund der aktuellen Probleme noch nicht kümmern.

Kurzer Ausblick: Der SVS will am 2. Juni in die Vorbereitungsphase starten. Lars Koltscynski kündigt mehr Zusammenarbeit zwischen dem Landesligateam und der 2. Mannschaft an. Außerdem würden gleich sechs Spielerinnen aus der A-Jugend in den erweiterten Kader mit mehr als 20 Spielerinnen aufrücken. Man wolle ein gemeinsames Konzept fahren.

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