Handball: Dransfelder SC startet kommende Woche erstmals in der Landesliga

Schnell zum Klassenerhalt

Führte des DSC zum Aufstieg: Andreas Dallügge. Fotos: Mai

Dransfeld. Völliges Neuland betreten die Handballerinnen des Dransfelder SC in der bevorstehenden Landesligasaison (Start: 20. September, in Edemissen). Zwar haben viele Spielerinnen schon Erfahrung in höheren Klassen gesammelt, aber für den Verein ist es das erste Mal.

Der Frauenhandball in Dransfeld erlebt zurzeit einen Boom. Nach dem Aufstieg in die Landesliga wurde erstmals eine 2. Mannschaft gemeldet, die in der Regionsliga an den Start geht. Trainer Andreas Dallügge hat einen gut besetzten und großen Kader zur Verfügung. Trotzdem zählt für den Trainer erst einmal der Klassenerhalt. „Wir möchten uns so schnell wie möglich den Ligaerhalt sichern. Dabei setzen wir wieder auf unsere Heimstärke mit dem tollen Publikum im Rücken. Das hat uns so manchen Punkt eingebracht. Wir wollen versuchen, den einen oder anderen Favoriten zu ärgern“, so Andreas Dallügge.

Schwierige Vorbereitung

Ein großes Problem war in der Vorbereitung, dass die Halle an der Langen Trift in den Ferien renoviert wurde. Dadurch konnte der DSC nur im Freien trainieren. Doch Dallügge schaffte es, die Spielerinnen bei Laune zu halten. Das war zwar nicht optimal, aber trotzdem trainierte seine Mannschaft gut. Einige Vorbereitungsspiele zeigten, dass es in manchen Bereichen noch etwas hängt. So wurde beim Oberligisten in Northeim mit 12:24 verloren. Zweimal trat der DSC dann gegen den Bezirksoberligisten TSV Escherode an. Beide Spiele gewann der DSC. In Escherode 47:20 und Dransfeld 39:24. Das war aber kein Gradmesser.

Andreas Dallügge ist überzeugt, dass die vier Neuzugänge die Qualität erhöhen. Caroline Grandjean ist eine Französin mit deutschem Pass und – ganz wichtig – Linkshänderin. Damit kann sie auf Rechtsaußen eingeplant werden. Zusammen mit Anastasia Mosebach (zuvor Papadopoulou) hat Grandjean schon in Northeim Oberliga gespielt. Zuletzt ging es von der SG Misburg über den MTV Geismar zum DSC. Jana Prang kam mit ihrer Schwester und Allrounderin Julia von der Rosdorfer Zweiten. Jana soll auf Rückraummitte spielen. Links von ihr ist Alexandra Menn eingeplant und rechts das Duo Thielecke und Kürschner. Am Kreis sieht Dallügge Neuzugang Sandra Hufeland als Verstärkung. „Die Neuen bringen uns weiter“, ist der Trainer sicher.

Von Rüdiger Pietsch

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