Handball-Landesliga: NHC II reist zum Spitzenreiter – Solling-HSG empfängt Zweidorf

Mit Sorgen nach Geismar

Harte Gegenwehr: Die Rhumetalerin Anja Heise wird hier energisch gebremst. Ihr Team bekommt am Sonntag Besuch aus Wittingen. Archivfoto:  zje

Northeim. In der Handball-Landesliga der Frauen steht Northeim II vor einer kaum lösbaren Aufgabe. Die Männer aus dem Solling fordern Titelanwärter Zweidorf heraus.

Landesliga Männer

HSG Schoningen/U./W. - SG Zweidorf/Bortfeld (Sa. 19.30 Uhr, Uslar). Die Gäste aus dem Landkreis Peine machen aller Voraussicht nach den Titel mit Nord Edemissen unter sich aus. „Um diesem Gegner Paroli zu bieten, muss jeder Spieler seine beste Leistung abrufen“, ist sich Wolfgang Scharberth bewusst. Durch die lange Pause konnten zwar einige Blessuren abklingen, „aber die Teamleistung ließ beim ersten Training sehr zu wünschen übrig“, so der Coach. Er erwartet, dass seine Schützlinge alles in die Waagschale werfen. „Es ist genug Potenzial für ein hochklassiges Spiel und vielleicht sogar für einen Sieg da.“

Landesliga Frauen

MTV Geismar - Northeimer HC II (Sa. 16 Uhr). In Sachen Meisterschaft führt in dieser Runde kein Weg an den Gastgeberinnen vorbei. Sie führen das Klassement verlustpunktfrei an. „Geismar ist klarer Favorit, da sich auch unsere personelle Situation nicht verbessert hat“, stellt Rainer Pischke fest. Mut machen dürfte das knappe 21:22 aus dem Hinspiel, als man den Spitzenreiter an den Rand einer Niederlage brachte. „Wir dürfen den MTV nicht ins Tempospiel kommen lassen. Dazu brauchen wir eine gute Rückzugsbewegung.“ Pischke baut zudem auf eine sichere Deckung vor zwei hoffentlich gut aufgelegten Torhüterinnen.

HSG Rhumetal - VfL Wittingen (So. 15 Uhr, Burgberg). Nach dem gelungenen Jahresauftakt gegen Wolfsburg möchten die Rhumetalerinnen gegen den Zehnten nachlegen, um den Abstand zur Abstiegsregion zu vergrößern. „Außerdem ist der vierte Platz natürlich auch ein lohnendes Ziel“, bekennt Sascha Friedrichs. Einige seiner Schützlinge hatten unter der Woche mit der Grippe zu kämpfen, sollten aber einsatzfähig sein. „Wir brauchen eine kompakte Abwehr und ein besseres Tempospiel“, fordert der HSG-Coach. (zys)

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