Frauenhandball-Landesliga

SV Schedetal ärgert Spitzenreiter MTV Geismar nur 20 Minuten

Szene mit Seltenheitswert: Eine SVS-Spielerin (hier Muriel Jerrentrup) kommt frei zum Wurf.
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Szene mit Seltenheitswert: Eine SVS-Spielerin (hier Muriel Jerrentrup) kommt frei zum Wurf.

Beim ungleichen Duell zwischen den Landesliga-Handballerinnen des SV Schedetal Volkmarshausen und Tabellenführer MTV Geismar schnupperten die Gastgeberinnen nur 20 Minuten lang an einer Sensation. Letztlich setzte sich beim 22:37 (11:16) die höhere Qualität der Gäste durch.

Die Partie wurde teilweise parallel zum Heimspiel der TG-Männer ausgetragen, sodass sich nur rund 30 Zuschauer auf den Rängen verloren. Die wenigen, die gekommen waren, rieben sich aber zunächst verwundert die Augen: Ihre Mannschaft ließ den Ball gekonnt laufen und fand immer wieder in der 3-2-1-Deckung des Spitzenreiters große Lücken, die konsequent genutzt wurden. So sprang ein 9:6-Vorsprung heraus, ehe Geismars Trainer Lennart Versemann den Volkmarshäuser Angriffs-Elan per Auszeit stoppte. Seine Umstellung auf eine defensivere 6-0-Deckungsvariante sollte die Wende in dieser Partie einleiten.

Vor allem nach der Halbzeitpause wurde es ein ungleiches Duell: Dem SVS unterliefen gegen die auch körperlich überlegenen und bis zum Schluss hoch motivierten Gäste in der zweiten Halbzeit allein zehn Fehlpässe, die allesamt durch die Geismarer Konterlawine zu Torerfolgen genutzt wurden.

Dem SVS fehlte es an Gefahr aus dem Rückraum und Trainer Lars Koltscynski hatte nach den Ausfällen von Kreisläuferin Benita Wahle sowie der Rückraumspielerinnen Carolin Löhrer und Hilke Doppe nur wenige Wechselmöglichkeiten. Er meinte: „Wir müssen das heute schnell abhaken und uns jetzt auf das wichtige Heimspiel gegen Plesse vorbereiten.“ Das Tabellenschlusslicht ist am kommenden Sonntag zu Gast (17 Uhr).

SVS: Körber – Weise 7, Willenweber 4, Jerrentrup 4/1, M. Reuter 3, Fiedler 2/1, Haftendorn 1, Steinbrecher 1, Stenzel, Burg, J. Reuter.

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