Dransfelder SC springt auf zweiten Tabellenplatz

SV Schedetal bricht den Auswärtsbann dank Weise

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Frauenhandball-Landesligist SV Schedetal Volkmarshausen hat seinen ersten Punkt in der Fremde geholt. Bei der HSG Liebenburg/Salzgitter erkämpfte sich die Mannschaft ein 30:30 (12:13).

Genau wie im Heimspiel gegen denselben Gegner lag der SVS kurz vor Schluss im Rückstand. Damals wie heute konnte Linksaußen Michelle Weise noch den 30:30-Endstand erzielen. Es war ein verdienter Punkt für den SVS, aber auch ein Sieg wäre möglich gewesen.

Der SVS lief schon zu Beginn einem Rückstand hinterher; in der 20. Minute führte Liebenburg mit 9:7. Doch dann drehte der SVS das Spiel mit sechs Treffern in Folge zum 13:9. Die zweite Halbzeit war an Spannung kaum zu überbieten, der SVS legte vor, Liebenburg glich aus. Mitte der zweiten Hälfte legte legte der SVS ein 25:21 vor. Doch die Gastgeberinnen ließen nicht locker. Nachdem Muriel Jerrentrup in der 56. Minute das 29:27 erzielt hatte, schien das Spiel trotzdem gelaufen. Doch drei Gegentreffer schienen dem SVS alles zu nehmen. Gut, dass die überragende Michelle Weise bei ihrem letzten Strafwurf die Nerven behielt. „Die Mannschaft hat Moral bewiesen und sich den Punkt verdient. Unsere Abwehr war stark und im Angriff hielten Liv Willenweber und Celine Haftendorn die Zügel in der Hand. Leider haben wir nicht immer clever agiert“, analysierte Lars Koltscynski.

SVS: Rein, Körber – Weise 13/5, Wahle 3, Haftendorn 3, Fiedler 3, Reuter 3, Willenweber 2, Jerrentrup 2, Burg 1, Stenzel, Hübner.  

Dransfeld nun erster Verfolger von Tabellenführer Geismar

Der Dransfelder SC konnte sich auch beim Northeimer HC II mit 24:22 (15:10) durchsetzen. Durch die Niederlage von Zweidorf in Geismar steht der DSC nun auf Platz zwei der Landesliga. Es war für den DSC ein hartes Stück Arbeit. Die Pietsch-Sieben kam nur langsam in Tritt. Erst in der achten Minute gelang Jaqueline Ter Fehr der erste Treffer für den DSC zum 1:2. „Die ersten Minuten sahen so aus wie gegen Volkmarshausen. Nervosität und viele leichte Ballverluste spielten Northeim in die Karten“, berichtete DSC Trainer Lennart Pietsch. Nach dem 4:4 aber kam der DSC ins Spiel und schwamm sich frei. Nach dem Wechsel sorgte Dransfeld schnell für klare Verhältnisse und legte ein 19:11 vor. Alles sah nun sogar nach einem Kantersieg aus. Allerdings schalteten die Gäste in den letzten 20 Spielminuten gleich mehrere Gänge zurück und Northeim holte auf. Letztlich war der Dransfelder Vorsprung aber zu groß. „Nach dem 20:12 dachten wohl einige, es würde von allein laufen“, kritisierte Pietsch sein Team. 

DSC: Schorn, Kaufmann, Scholz – Bäcker 6, Ter Fehr 6/4, Marienfeld 3, Gerke 3, Rettberg 2, Grünewald 2, Böhm 1, Sonsalla 1, Windel, Renner, Heinzen.

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