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SV Schedetal bekommt im Abstiegskampf noch die Kurve

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Von: Per Schröter

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Die SVS-Spielerinnen tanzen nach dem Abpfiff auf dem Spielfeld.
Sie haben es geschafft: Die SVS-Spielerinnen nach dem Abpfiff in Geismar. © Per Schröter

Mit einem letztlich souveränen 28:23 (12:13)-Auswärtssieg beim MTV Geismar II haben die Landesliga-Handballerinnen des SV Schedetal Volkmarshausen drei Spieltage vor Saisonende den Klassenerhalt gesichert.

Göttingen – Der direkte Konkurrent aus Northeim kann den SVS angesichts von nur noch einem ausstehenden Spiel nicht mehr einholen; der MTV Geismar II steht schon länger als Absteiger fest, da seine 1. Mannschaft in der Oberliga nicht konkurrenzfähig ist und daher 2022/2023 den Landesligaplatz einnimmt.

„Das sollte es eigentlich gewesen sein“, freute sich Trainer Gerrit Bömeke nach dem Schlusspfiff noch etwas gedämpft, da er die Northeimer Niederlage gegen Hildesheim noch nicht kennen konnte. Nachdem der SVS über weite Strecken der Saison wie ein Absteiger gespielt hatte, bekam er gerade noch rechtzeitig die Kurve und darf nach zuletzt sechs Punkten aus vier Spielen feiern. „Jetzt sind wir richtig heiß gelaufen und wollen unsere restlichen Spiele auch noch gewinnen“, sagte Bömeke.

Zwar lief beim Sieg in Geismar längst nicht alles rund. Dafür wirkten die Gäste streckenweise einfach zu nervös und leisteten sich zu viele Fehlversuche und technische Fehler. Insgesamt aber waren sie das deutlich bessere Team und hatten in Maike Otto (erste Halbzeit) und Franziska Körber (nach dem Seitenwechsel) vor allem zwei Torfrauen, die ihr Team mit zahlreichen guten Paraden (darunter zwei von Körber gehaltene Siebenmeter) immer wieder im Spiel hielten. Und dann war da noch die überragende Miriana Minde, die mit elf Toren (davon vier Strafwürfe) maßgeblichen Anteil am Erfolg ihrer insgesamt sehr geschlossen auftretenden Mannschaft hatte.

Warum es diesmal deutlich enger zuging als noch beim 34:19 im Hinspiel? Das lag an einer Geismarerin, die im Hinspiel nicht zum Kader gehört hatte, da sie damals noch per Zweitspielrecht ausgerechnet für die A-Jugend der JSG Münden/Volkmarshausen am Ball war: Rückraum-Linkshänderin Kim-Jette Rolf war am Samstag kaum zu stoppen und mit zehn Tore beste Werferin.

„Anders als in der Hinserie bleiben die Mädels jetzt auch dann ruhig, wenn es einmal nicht so läuft“, lobte Gerrit Bömeke die aktuelle Nervenstärke seiner Spielerinnen. Diese trug am Samstag auch dazu bei, dass es trotz des Rückstands zur Pause am Ende doch noch ein ungefährdeter Sieg wurde.

SV Schedetal Volkmarshausen: Otto, Körber – Minde 11/4, Jäger 6, Wahle 3, Toll 2, Stenzel 2, Krumsiek 1, Kaps 1, Jerrentrup 1, Cranen 1, Weise, Schuler. (Per Schröter)

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