Handball-Landesliga-Braunschweig

Volkmarshäuserinnen sehen sich klar benachteiligt

Luise Schuler, SV Schedetal
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Luise Schuler und der SV Schedetal Volkmarshausen gingen am Ende doch leer aus.

Hektik in der Frauenhandball-Landesliga-Süd: Sowohl der SV Schedetal/Volkmarshausen als auch der Dransfelder SC gaben ihre Führungen in der Schlussphase noch ab.

Altkreis Münden – HSG Liebenburg/Salzgitter - SV Schedetal Volkmarshausen 25:23 (13:16). Der SVS kam sehr gut ins Spiel und führte nach elf Minuten mit 7:2. Die Mannschaft lag in der ersten Hälfte nicht einmal zurück und hatte das Spiel im Griff. Trainer Lars Koltscynski haderte ein wenig mit der Chancenverwertung: „Da waren wir einfach nicht clever genug. Ansonsten haben wir eine solide Leistung geboten und bis weit in der zweiten Halbzeit das Spiel unter Kontrolle gehabt.“ Unter anderem Torhüterin Franziska Körber zeigte eine starke Leistung. Nach der Pause ging es so weiter und der SV Schedetal Volkmarshausen schien einem Sieg entgegen zu steuern. Doch was dann passierte, war allen ein Rätsel. Ab der 55. Minute spielte die Mannschaft permanent in Unterzahl. Sie kassierte fünf Zeitstrafen und musste sich letztlich geschlagen geben. Liebenburg bekam nur eine Zeitstrafe und drehte das 21:23 (51.) noch in einen Erfolg. „Mir fehlen die Worte. So etwas habe ich noch nie erlebt. Wir wurden in den letzten fünf Minuten klar benachteiligt und ich kann es jetzt noch nicht glauben“, sagte Lars Koltscynski.
SVS: Körber, Otto – Weise 8/1, Minde 8/1, Janotta 2, Wahle 2, Stenzel 1, Kaps 1, Jaeger 1, Jerrentrup, Haftendorn, Cranen.

DJK BW Hildesheim - Dransfelder SC 21:21 (8:9). Es war ein Spiel mit Haken und Ösen. DSC-Trainer Lennart Pietsch war nicht ganz zu frieden. Er sagte: „Es war ein Spiel, bei dem man meinen konnte, dass keine Mannschaft Lust zum Gewinnen hatte.“ Zur Halbzeit führte der DSC 9:8; Jaqueline Ter Fehr hatte mit dem Pausenpfiff einen Strafwurf verwandelt. Nach dem Seitenwechsel schien der DSC dann doch einem Sieg entgegen zu steuern, denn nach dem Treffer von Lena Dreßler führten die Gäste mit 17:14 (46.). Doch es kam anders. Ganze acht Minuten lang konnte Dransfeld nicht mehr den Ball im Netz unterbringen. Die Gastgeberinnen bedankten sich und lagen mit 20:17 in Front (55.). Letztlich waren es Kristin Bäckers Dreierpack sowie das letzte Tor durch Jaqueline Dörfler, das zumindest noch einen Punkt sicherte. „Wir haben eine geschlossene Leistung gezeigt, aber es war noch viel Luft nach oben. Ich glaube mit diesem Unentschieden können beide Mannschaften gut leben“, sagte Lennart Pietsch. DSC: Schorn – Bäcker 5, Ter Fehr 4/1, Dörfler 3, Dreßler 3, Heinzen 2, Windel 1, Gerke 1, Grünewald 1, Böhm 1, Sonsalla, Morgenstern.  (Rüdiger Pietsch)

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