Frauenhandball-Landesliga: SVS/TSG Münden gegen HSG Göttingen gefordert

Tabellenführer zu Gast

Hofft mit der SVS/TSG auf ein gutes Spiel gegen Göttingen: Nora Münchberg. Foto: Brandenstein

Hann. Münden. Frauenhandball-Landesligist SVS/TSG Münden steht am Samstag vor einer hohen Hürde. Niemand geringeres als der Spitzenreiter HSG Göttingen gibt in der Gimter Sporthalle um 17 Uhr seine Visitenkarte ab.

„Wir sind natürlich der krasse Außenseiter in diesem Spiel. Krankheits- und verletzungsbedingt war in dieser Woche ein geregeltes Training nicht möglich“, plagen SVS/TSG-Trainer Jürgen Reimer große Sorgen vor dieser Partie. Im Hinspiel war die SVS/TSG bei der 17:31-Niederlage chancenlos. Die HSG Göttingen spielt einen schnellen Ball über die erste und zweite Welle, die dann fast immer zu Torerfolgen führt. Da muss die Reimer-Sieben auf der Hut sein und ein geordnetes Rückzugsverhalten an den Tag legen, der es dem Gegner schwer macht, sein Spiel aufzuziehen. Dass die Gäste verwundbar sind, hat sich vergangene Woche bei der unerwarteten Heimniederlage gegen Nord-Edemissen gezeigt. Dass die Gäste trotzdem immer noch Tabellenführer sind, verdanken sie dem VfB Fallersleben, der den ersten Verfolger der HSG, den TSV Timmerlah mit 29:23 in die Schranken wies. Die HSG, die sich den Oberliga-Aufstieg auf die Fahne geschrieben hat, ist also auch zu bezwingen. Wenn die Damen der SVS/TSG gut ins Spiel finden und von Beginn an hellwach sind, kann sie den Spitzenreiter ärgern. Zu verlieren hat die Reimer-Sieben nichts. Einen Sieg erwartet wohl niemand, aber bei einem Erfolg wären das zwei willkommene Zusatzpunkte. Trainerfuchs Jürgen Reimer wird sich wohl schon einiges einfallen lassen, um die Gäste in die Bredouille zu bringen. (zrp)

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