Training wurde nach Adelebsen verlegt

Landesliga: DSC ist vorerst ohne eigene Halle

Trainer des Dransfelder SC; Andreas Dallügge

Dransfeld. Auf ähnliche Probleme wie die TG Münden stößt derzeit Frauenhandball-Landesligist Dransfelder SC: Für Trainer Andreas Dallügge überraschend, wurde vom Landkreis Göttingen mitgeteilt, dass die im vergangenen Jahr unterbrochenen Sanierungsarbeiten an der Sporthalle Lange Trift wieder aufgenommen wurden. Der DSC steht plötzlich ohne Trainingsstätte da.

„Das hat uns erst mal schockiert“, so Dallügge, „schließlich konnten wir damit kein Handball-spezifisches Training durchführen.“ Auf eine gute Vorbereitung ist der Tabellenvorletzte der abgelaufenen Saison aber angewiesen. Zumal keine Verstärkungen für das Team gewonnen werden konnten. Also war der DSC gefordert, eine alternative Halle zu besorgen. Zumindest bis zu den Herbstferien Mitte Oktober. Dann sollen die Arbeiten in Dransfeld beendet sein.

DSC-Geschäftsführer Friedel Rehkop und die Spielerinnen Daniela Bobrink und Laura Olschewski ließen ihre Kontakte spielen und erreichten eine machbare Lösung. Die Mannschaft erhielt zweimal pro Woche Trainingszeiten in der Sporthalle Adelebsen. „Das ist zwar mit Fahrerei verbunden“, so Andreas Dallügge, „es ist aber unter anderem mit unserem Vereinsbus zu stemmen.“ Außerdem wird der Landesligist ein Wochenende in der Realschulhalle in Uslar trainieren können. Dabei half die HSG Schoningen/Uslar/Wiensen.

Laut Spielplan hat der Dransfelder SC bis Ende der Herbstferien am 15. Oktober lediglich ein Heimspiel. Diese Partie gegen den VfB Fallersleben muss also noch verlegt werden. Darauf folgt die Auswärtspartie beim TSV Timmerlah. Der DSC hofft, dass das zweite Heimspiel gegen den VfL Lehre (22. Oktober) schon wieder in Dransfeld ausgetragen werden kann. Spätestens gegen die HSG Nord Edemissen (5. November) sollen die Dransfelder Handballfans aber ihr Team zum ersten Mal in eigener Halle anfeuern können. (zrp) Foto: Pietsch

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