Handball-Landesliga: Northeimer Frauen genießen Heimrecht gegen Dransfeld

NHC will sich Luft verschaffen

Zweikampf: Die Northeimerin Laura Herale (am Ball) wird von zwei Abwehrspielerinnen gebremst. Rechts wartet Dana Kaufmann auf ein Anspiel. Sonntag geht’s in der ungewohnten BBS-Halle gegen Dransfeld. Archivfoto: mg

Northeim. In der Handball-Landesliga der Frauen hat Northeims 2. Mannschaft am Sonntag den SC Dransfeld zu Gast. Die Solling-Männer kommen bereits Samstag Besuch aus Braunschweig.

Landesliga Männer

HSG Schoningen/U./W. - MTV Braunschweig (Sa. 19.30 Uhr, Uslar). Aufgrund der Heimstärke ihres Teams dürfen sich die Anhänger im Solling berechtigte Hoffnungen auf ein Erfolgserlebnis gegen den Tabellenneunten machen, auch wenn die HSG vier Ausfälle zu verkraften hat. „Das müssen wir erst einmal kompensieren. Dazu bedarf es einer geschlossenen Mannschaftsleistung“, erklärt Wolfgang Scharberth. Dabei setzt der Trainer auch auf eine stabile Abwehr. Ein deutliches Plus gegenüber dem Kontrahenten besitzen die Gastgeber vor allem in punkto Durchschlagskraft der Angriffsreihe.

HG Rosdorf-Grone II - Northeimer HC II (So. 17 Uhr). Nach dem Erfolg über Elm wartet auf die Northeimer beim Vorletzten das nächste wichtige Vier-Punkte-Spiel. „Ich weiß noch nicht genau, wie Rosdorf einzuschätzen ist. Aber wir wollen versuchen, dort zu punkten“, erklärt André Kühn. Dabei kann der Spielertrainer der NHC-Reserve auf den kompletten Kader bauen. Die Gastgeber gaben zuletzt mit zwei Heimsiegen Lebenszeichen von sich. Vorsicht ist also geboten.

Landesliga Frauen

Northeimer HC II - SC Dransfeld (So. 12 Uhr, BBS-Halle). Die NHC-Reserve geht mit zwei Handicaps an den Start. Man hat seit vier Wochen kein Spiel mehr bestritten und muss nun zu ungewohnter Anwurfzeit im Ausweichquartier der BBS antreten. Dafür sind alle Spielerinnen wieder fit und motiviert, wie Trainer Rainer Pischke erklärt. „Wir müssen versuchen, den Rückraum von Dransfeld früh anzugehen, um freie Würfe zu verhindern.“ Dazu baut der Coach auf zwei starke Torhüterinnen, die das Umkehrspiel ankurbeln sollen. „Wenn wir dann vorn energischer auf die Lücken gehen, sollten die Punkte in Northeim bleiben.“

MTV Vorsfelde - HSG Rhumetal (So. 12 Uhr). „Für uns zählt am Sonntag nur ein Sieg“, stellt Sascha Friedrichs vor dem Duell beim Schlusslicht klar. Rhumetals Trainer hofft, dass seine Schützlinge nach zuletzt vier Niederlagen endlich wieder in die Erfolgsspur finden.

Vorsfelde hat mit Personalproblemen zu kämpfen und erst einen Sieg gefeiert. Dennoch warnt Friedrichs eindringlich davor, den MTV zu unterschätzen. „Auch in der letzten Saison haben wir uns schwer getan und aus den beiden Spielen nur einen Punkt geholt.“ Fehlen werden in Vorsfelde Julia Spangenberg (Bänderriss), Isabell Jünemann (Achillessehne) und Rosi Adamek (privat verhindert). (zys)

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