Landesliga-Handballerinnen erwarten im Kellerduell Schlusslicht Liebenburg

Für Münden zählt nur ein Sieg!

Konzentriert ins Duell am Tabellenende: Sandra Hufeland (am Ball) hofft auf einen Heimsieg. Foto: Schröter

Hann. Münden. Zum Kellerduell der Frauenhandball-Landesliga empfängt die SV SVS/TSG Münden als Tabellenvorletzter das Schlusslicht HSG Liebenburg Salzgitter. Anwurf in Gimte ist am Samstag um 17 Uhr.

„ Es geht um die Rote Laterne“, hat Jürgen Reimer seinen Humor trotz der prekären Situation seines Teams noch nicht verloren. Er weiß natürlich, dass es am Samstagnachmittag für beide Mannschaften auch darum geht, die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. Deshalb reicht keinem der beiden Teams eine Punkteteilung.

Die Gäste kommen mit breiter Brust in die Gimter Sporthalle, denn ihnen gelangen zuletzt zwei Siege, darunter das beachtliche 31:17 gegen den Tabellenvierten Timmerlah. Die SV hingegen ist seit vier Spielen ohne Punktgewinn und kassierte zuletzt mit einer Rumpfmannschaft, eine derbe 13:24-Niederlage in Fallersleben. Auch am Samstag weiß Jürgen Reimer nicht, wer ihm zur Verfügung steht. So entsteht durchaus der Eindruck, dass einige Spielerinnen die Situation nicht richtig ernst nehmen. Das Schlimme daran ist, dass Reimer meist erst am Freitag, manchmal aber auch erst am Spieltag weiß, wen er einsetzen kann. Die Einstellung auf den jeweiligen Gegner ist somit schwierig. „Die Problematik ist, dass ich fast in jedem Spiel drei, vier Positionen in der ersten Sieben anders besetzen muss“, erläutert Reimer. Eines weiß er aber: A-Jugendliche werden ihm am Samstag nicht zur Verfügung stehen, denn die müssen mit ihrer Mannschaft um 15 Uhr in Katlenburg-Lindau gegen die HSG Rhumetal spielen. (zui)

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