Unglückliche Niederlage gegen Oberligist Geismar

Zeitstrafen bremsen Volkmarshäuser Frauen noch aus

Tina Stenzel ,  SVS.
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Tina Stenzel setzt sich hier im Spiel gegen Geismar durch. Letztlich unterlag der SVS.

Frauenhandball-Landesligist SV Schedetal Volkmarshausen beendete die erst Vorbereitungsphase mit einer knappen 29:30 (14:11)-Niederlage gegen den MTV Geismar.

Volkmarshausen – Der SVS zeigte im Duell mit dem Oberligisten eine starke Leistung. Die Gastgeberinnen benötigten allerdings zehn Minuten, um richtig in Fahrt zu kommen. Die Gäste legten hingegen einen Blitzstart hin und führten schnell mit 5:1. Doch danach übernahm die gastgebende Koltscynski-Sieben das Kommando – angeführt von einer mehr als überzeugenden Miriana Minde und einer sehr agilen Hannah Carven am Kreis, die von der HSG Rhumetal gekommen ist. Sie zeigte, dass sie eine Verstärkung werden kann, agierte ballsicher und war von den Gästen nicht in den Griff zu bekommen.

Die im vergangenen Jahr aus der eigenen Jugend aufgerückte Miriana Minde überzeugte im Angriff und auch in der Abwehr. Sie fand oftmals eine Lücke in der Geismarer Defensive und brachte ihre Mitspielerinnen zudem immer wieder in Position. Bis zur Pause konnten sich die Gastgeberinnen eine 14:11- Führung herauswerfen.

Nach dem Wechsel ging es munter weiter und beide Teams spielten einen flotten Ball. Die Gäste, die wie der SVS mit einem Mini-Kader antraten, kamen etwas besser aus der Kabine, doch der SVS ließ nicht locker. Gestützt auf eine solide Abwehr, und eine immer sicherer werdende Franziska Körber im Tor, die genau wie Mariola Jerrentrup in der ersten Hälfte etwas gebraucht hatte, um auf Betriebstemperatur zu kommen, wurden weitere Treffer erzielt. Nach 52 Minuten betrug der Vorsprung 28:23. Danach folgte der Bruch: Der SVS kassierte drei Zeitstrafen in Folge und es lief nichts mehr zusammen. Stattdessen startete der MTV Geismar eine Aufholjagd. Er setzte sich mehr und mehr durch und gewann das Spiel glücklich mit 30:29. Trotz der Niederlage war SVS-Trainer Lars Koltscynski mit seiner Mannschaft sehr zufrieden: „Zum Schluss hat man gesehen, dass die Kraft nachließ und uns fehlten ein paar Körner. Das ist nach dem harten Trainingslager aber nur zu verständlich. Jetzt machen wir erst mal eine zweiwöchige Pause und dann beginnt die heiße Phase gleich mit einem Spiel gegen den TSV Heiligenrode aus Hessen.“ Es war zu sehen, welches Potenzial in der neuen Mannschaft steckt. Und wenn alle Spielerinnen zurückgekommen sind, kann der SV Schedetal Volkmarshausen hoffnungsvoll in die Zukunft sehen. SVS: Ma. Jerrentrup, Körber – Minde 12, Carven 6, Doppe 5, Mu. Jerrentrup 3, Stenzel 2, Weise 1, Janotta.  (Rüdiger Pietsch)

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