Handball-Landesliga Braunschweig

Dransfeld hat zum Start alles unter Kontrolle

Jaqueline Ter Fehr
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Von der Northeimer Abwehr nur schwer zu stoppen: Jaqueline Ter Fehr setzt sich auch in dieser Szene trotz harter Gegenwehr durch. Letztlich traf sie viermal.

Einen Saisonauftakt nach Maß feierten am Samstag die Landesliga-Handballerinnen des DSC Dransfeld.

Dransfeld – Im ersten Spiel nach fast einjähriger Corona-Zwangspause ließ das Team von Trainer Lennart Pietsch der Reserve des Northeimer HC beim 28:15 (16:8)-Heimerfolg nicht den Hauch einer Chance. Die meisten der rund 50 Zuschauer dürften sich nach zehn Minuten beim Blick auf die Anzeigetafel verwundert die Augen gerieben haben. Die Gastgeberinnen hatten losgelegt wie die Feuerwehr, sich einen 8:1-Vorsprung herausgespielt und dem Gegner damit gezeigt, dass es für ihn nichts zu holen geben würde. Dabei war es vor allem die aggressive Abwehrarbeit der Pietsch-Sieben, die den Northeimerinnen schwer zu schaffen machte. Und war ein Ball erst mal erobert, ging es im Eilzugtempo nach vorne, wo dann nicht lange gefackelt und (zumeist erfolgreich) von allen Positionen der Abschluss gesucht wurde.

Erst als Lennart Pietsch dann mit den Auswechslungen begann und auch Leistungsträgerinnen wie den beiden Rückraumspielerinnen Meike Grünewald (mit sechs Feldtoren beste DSC-Werferin) und Lena Dreßler Auszeiten gönnte, kam das Spiel seiner Mannschaft etwas ins Stocken. Doch auch wenn sich nun auch bei den Dransfelderinnen die Ballverluste und Fehlwürfe häuften, wussten die NHC-Reserve kein Kapital daraus zu schlagen. Und kamen sie doch einmal etwas näher heran (wie beim 11:6 in der 20. Minute), dann rissen sich die Gastgeberinnen zusammen, zogen das Tempo an und sorgten wieder für klare Verhältnisse.

„Insgesamt bin ich schon sehr zufrieden“, freute sich Pietsch nach dem Spiel über den geglückten Auftakt. „Auch wenn es gefühlt eigentlich sogar noch zehn Tore mehr hätten sein müssen“, haderte er etwas mit der Chancenverwertung. Dass es noch etwas brauche, bis die Automatismen nach so langer Pause wieder da sind, sei aber klar. „Und wenn du am Ende 28:15 gewonnen hast, kannst du so viel auch nicht falsch gemacht haben“, meinte der Coach völlig zu Recht.

Dransfelder SC: Schorn, Sonsalla – Grünewald 6, Rettberg 6/4, Bäcker 4, Ter Fehr 4, Heinzen 2, Grandjean 2, Dörfler 2, Dreßler 1, Böhm 1, Windel, Stey, Mosebach. (Per Schröter)

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