Landesliga: Ost-Mosheim in Hersfeld chancenlos

43:24 - Melsungen II marschiert weiter

Marcel

Schwalm-Eder. Die Landesliga-Handballer der MT Melsungen II haben den nächsten Schritt in Richtung Oberligaaufstieg getan. Mit 43:24 (23:7) besiegten die Bartenwetzer die HSG Hofgeismar/Grebenstein.

MT Melsungen II - HSG Hofgeismar/Grebenstein 43:24 (23:7). Besonders in der ersten Halbzeit bot das Team von Trainer Andre Sperl eine starke Leistung. Aufbauend auf einer sicheren Defensive erarbeiteten sich die MT viele Konter, aber auch im Positionsangriff überzeugte das Team. Früh führte die Sperl-Sieben mit 6:2 (8.) und 14:5 (21.). Beim 20:7 (27.) war gegen die ersatzgeschwächt angetretenen Gäste die Vorentscheidung gefallen.

So konnte Sperl, der Torjäger Merlin Kothe (Rückenprellung) schonte, in der zweiten Hälfte munter durchwechseln. Für den angeschlagenen Mark Petersen rückte Marcel Dietrich auf die Rechtsaußen. Allerdings ließ die Konzentration in der Abwehr im Gefühl des sicheren Sieges etwas nach, der 20. Saisonsieg geriet aber nie in Gefahr. „Nach dem Spiel gegen Korbach haben wir es geschafft, uns gegen einen vermeintlich schwachen Gegner wieder zu motivieren“, freute sich MT-Coach Sperl.

Tore MT II: Dietrich 3, Hruby 6, Bärthel 3, Rohde 3, Schanze 5/2, Pitz 3, Ploch 1, Lanatowitz 7, J. Kothe 8, Petersen 4.

TV Hersfeld - TSV Ost-Mosheim 35:23 (18:8). Von Beginn an liefen die Hochländer einem Rückstand hinterher. Dabei bot das Team von Trainer Mario Lubadel im Angriff eine schwache Darbietung. Sechs Siebenmeter und mehrere klare Torchancen ließen die abstiegsbedrohten Gäste aus, während die Festspielstädter ihrerseits davonzogen und beim 18:8 zur Pause für die Entscheidung gesorgt hatten.

„Wir haben uns im Training akribisch auf Hersfeld vorbereitet, aber die Vorgaben im Spiel nicht umgesetzt“, erklärte TSV-Coach Lubadel, der das Problem für eine „Kopfsache“ hält und die Niederlage nicht überwerten will. „Auch Melsungen hat in Hersfeld verloren. Wir dürfen jetzt nicht an uns zweifeln und unser Selbstvertrauen zerstören.“ Im Kellerduell gegen den VFL Wanfried müssen die Hochländer nun unbedingt gewinnen. Auch, weil mit Landwehrhagen der direkte Konkurrent punktete.

Tore TSV: König 1, Lalek 1, Kinnback 1, N. Bachmann 2/1, Schröder 6, Helferich 2/2, Kusiek 3, P. Bachmann 7. (mgx) Foto: Kasiewicz

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