Landesliga: HSG schlägt Absteiger mit 39:31

70 Treffer in Hertingshausen beim Baunataler Sieg gegen Wehlheiden

Einsatz am Kreis: Baunatals Simon Gruber vollstreckt, Ronny Sandner (links) und Christoph Reinbold, können ihn nicht hindern, rechts hinten Janik Richter und Christian Vogel. Foto: Fischer

Baunatal. 70 Tore bekamen die rund 100 Zuschauer in der Hertingshäuser Sporthalle zu sehen, also knapp alle 52 Sekunden eins.

Mit 39:31 (21:16) schlug die HSG Baunatal in der Handball-Landesliga die TG Wehlheiden, landete im letzten Heimspiel der Saison einen verdienten Sieg und lieferte die Vorlage für ein gelungenes Abschlussfest.

In diesem Spiel ging es eigentlich um nichts mehr. Die Gastgeber im gesicherten Mittelfeld, die Wehlheider bereits abgestiegen. Wenn da nicht dieses Spiel vor vier Wochen gewesen wäre. Im Nachholspiel unterlag die HSG mit 36:37 bei der TGW. Eine Niederlage, die wurmte.

„Wir hatten auf jeden Fall noch eine Rechnung offen“, sagte denn auch Max-Malte Wagenführ. „Und wir wollten uns im letzten Heimspiel von den Fans auch mit einem Sieg verabschieden, das waren wir ihnen schuldig.“ Also ging es doch noch um etwas. „Ja sicher“, sagt Wehlheidens Niklas Konze. „Auch wenn wir schon abgestiegen sind, wollen wir uns in den letzten Spielen gut verkaufen. Einfach untergehen gibt es nicht.“ Auch Konze, der künftig bei der HSG Reinhardswald spielt, sagt, dass man das den Zuschauern schuldig sei.

Steve Winterhoff, der Spielertrainer der Wehlheider, befand, dass seine Mannschaft in der Abwehr zu wenig in die Spielabläufe der Gastgeber eingegriffen habe. „Baunatal hat verdient gewonnen und wir haben möglichst viel dazu beigetragen“, so Winterhoff. 

Mike Fuhrig, Trainer der HSG, lobte die Abwehr, die sich im Verlaufe des Spiels steigerte und den Grundstein zum Sieg legte. „Nach anfänglichen Problemen sind wir besser ins Spiel gekommen, haben kontrolliert agiert und dann den Vorsprung verwaltet“, sagte Fuhrig.

Nun war das Derby spielerisch sicher keine Augenweide, dafür ging es dann wieder doch nur noch um zu wenig. Aber immerhin bekamen die Zuschauer knapp alle 52 Sekunden einen Treffer zu sehen. Und die Trainer hatten die Möglichkeit, alle Akteure einzusetzen.

Baunatal: Henkel (1.-30.), Suter (31.-60.); D. Bachmann 7, Kusan 4, Gruber 5, Wagenführ 5/1, Vogt 4/1, Mett 3, Seifert 5, M. Reinbold 3, Guthardt 1, Richter 2/1

Wehlheiden: Diederich; C. Reinbold 3, Muth 3, Kutzner 3, Geßner 3, J. Reinbold 4/1, Gunkel 2, N. Bachmann 2, Sandner 1, Ringleb 3, Winterhoff 2, Konze 4, Vogel 1

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