Korbach trifft auf Großenlüder: Die Abwehr ist gefordert

Einsatz fraglich: Frieder Schmidt vom TSV Korbach leidet an einer Muskelverletzung. Unklar, ob er gegen Großenlüder spielen kann. Foto: Hahn/nh

Korbach. Zum elften Spieltag der Handball-Landesliga Nord empfängt der TSV Korbach am Samstag die MSG Hainzell/Großenlüder. Anpfiff ist um 16.30 Uhr in der Kreisberufsschul-Sporthalle.

„Großenlüder hat als Aufsteiger bisher eine sehr gute Runde gespielt und gegen Alsfeld und Baunatal, den Topfavoriten der Liga, nur knapp verloren. Deshalb stehen sie zurecht auf dem siebten Tabellenplatz und dürfen nicht unterschätzt werden“, warnt TSV-Spielertrainer Florian Ochmann vor den Osthessen.

Diese hätten eine körperlich sehr starke Mannschaft. „Sie stellen eine robuste 6:0-Abwehr, gegen die sich bisher alle Mannschaften schwer getan haben. Im Angriff haben sie mit den Brüdern Lukas und Benedikt Dimmerling zwei Rückraumspieler in ihren Reihen, die es in den Griff zu kriegen gilt“, sagt der Coach der Hansestädter.

Dazu müssen die Kreisstädter in der Abwehr wesentlich stabiler werden, als sie es im letzten Spiel in Hünfeld waren. Denn: „Neunundsiebzig Gegentreffer in zwei Spielen sind definitiv zu viel. Da hilft es auch nicht, wenn etwa ein Jan Pollmer wie gegen Hünfeld zehn Treffer erzielt und damit einen wesentlichen Anteil am Sieg hat. Da muss schon auch die Abwehr ihren Teil beitragen“, fordert Ochmann. Hier will der Coach in den Trainingseinheiten vor der Partie nochmals Abwehrmechanismen einüben, um die notwendige Stabilität in die Defensive zu bekommen.

Einfach wird das Match gegen Hainzell nicht, denn mit Frieder Schmidt (Muskelverletzung) und Robert Müller (Grippe) sind zwei Lei-stungsträger nicht im Training, ihr Einsatz fraglich.

Obendrein dazu muss TSV-Coach Ochmann auf seinen Stammkeeper Ivan Blagus verzichten. Der Schlussmann hatte sich im letzten Training eine Daumenverletzung zugezogen. Was sich Blagus genau verletzt hat, darüber besteht momentan noch keine Klarheit.

„Wir wollen zu unserer am Anfang der Saison gezeigten Leistung zurückfinden. Dazu müssen wir uns steigern – und dann werden wir diese Partie auch gewinnen. Dass uns das gelingen wird, davon gehe ich aus“, resümiert Florian Ochmann abschließend. (wsx)

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