Landesliga: Vorentscheidende Duelle für MT II und Ost-Mosheim

„Alles oder Nichts“

Florian

Schwalm-Eder. Zwei Schicksalsspiele in der Handball-Landesliga der Männer. Bei einer Niederlage der MT Melsungen II gegen den TV Alsfeld können sich die Bartenwetzer nicht mehr aus eigener Kraft die Meisterschaft sichern. Ähnlich wacklig ist die Prognose im Abstiegskampf bei einer Niederlage des TSV Ost-Mosheim gegen die HSG Zwehren/Kassel.

MT Melsungen II - TSV Alsfeld (So. 17 Uhr). „Ein vorentscheidendes Spiel“, sagt MT-Coach Andre Sperl über die Partie seiner Schützlinge gegen die Osthessen. Ein Geschenk des Tabellendritten, der nur noch theoretische Chancen auf die Meisterschaft hat, erwartet Sperl nicht. „Alsfeld wird uns keinen Gefallen tun und das Spiel abschenken. Ich habe höchsten Respekt vor der Mannschaft.“ Vor allem vor den höherklassig erfahrenen Rückraum um Jochen Stradal, Daniel Czaja und den ehemaligen Hüttenberger Zweitligspieler Michael Stock warnt der MT-Trainer. „Das sind clevere Spieler, die Drucksituationen gewöhnt sind und ein Spiel entscheiden können.“

Gegen Alsfelds Rückraumtrio muss vor allem die MT-Defensive wieder zu ihrer Leistung finden. „Unsere Situation hat nichts mit dem Abwehrsystem zu tun, sondern mit unserer Einstellung zur Abwehrarbeit“, sagt Sperl. Neben Torhüter Fabian Meyfarth hoffen die Bartenwetzer in der Offensive erneut auf die Durchschlagskraft von Merlin Kothe und Mario Schanze sowie einen quirligen Petr Hruby am Kreis. Offen ist der Einsatz von Jannis Kothe (Knieprobleme).

HSG Zwehren/Kassel - TSV Ost-Mosheim (Sa. 18.30 Uhr). „Ein Alles-oder-Nichts-Spiel“, sagt TSV-Coach Mario Lubadel über das Abstiegsduell beim Drittletzten Zwehren/Kassel. Denn bei einer Niederlage der Hochländer wird es schwer, den Klassenerhalt angesichts eines möglichen vierten Absteigers noch zu halten. „Das müssen wir mit aller Macht gewinnen“, lässt Lubadel keinen Zweifel an der Zielvorgabe für das Abstiegsduell aufkommen: „Wir wissen, wie man gegen Zwehren spielt, aber wir müssen den Kopf freikriegen, diszipliniert aufspielen und dürfen nach der Niederlage gegen Hofgeismar nicht an unserem Selbstvertrauen zweifeln“, sagt der 47-Jährige, der durch die Rückkehr von Florian Kusiek und Nico Bachmann im Rückraum wieder mehr Möglichkeiten hat. Verzichten müssen die Hochländer auf die langzeitverletzten Amine Remus (Hüfte), Sebastian Wicke (Schulter), Daniel Wittig (Bänderriss) und Sönke Elbeshausen. (mgx) Foto: Kasiewicz

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