Handball-Landesliga

TVH im Angriff ganz stark

Bad Hersfeld. Nein, eine besonders berauschende Partie war das Derby zwischen dem TV Hersfeld und der MSG Großenlüder/Hainzell wahrhaftig nicht. Dennoch: Die Gastgeber blieben auch im siebten Spiel hintereinander erfolgreich. Und behaupteten mit einem klaren 39:31 (18:16)-Sieg vor knapp 400 Fans in der Geistalhalle die Tabellenspitze der Handball-Landesliga der Männer.

DIE REAKTIONEN

Kai Hüter bezeichnete zum Schluss den Erfolg als „dreckigen Sieg“, dessen Grundlage eine starke Angriffsleistung war. „Damit haben wir heute die Kastanien aus dem Feuer geholt“, sagte der Keeper. In der Abwehr dagegen habe so gut wie nichts geklappt. „Alles, was wir im Training angesprochen haben, hat nicht funktioniert.“ Insbesondere Lukas Dimmerling bekamen die Hersfelder nicht in Griff. Der gegnerische Rückraumspieler war insgesamt neunmal erfolgreich. Ebenfalls neun Tore warf Lukas’ Bruder Benedikt. Trotzdem war der TVH-Sieg mehr als verdient. Das räumte auch Großenlüders Spielertrainer Janos Zinn ein: „In der ersten Halbzeit haben wir noch ganz gut mitgehalten. Doch wir haben da schon 18 Gegentore bekommen. Und da weißt du, dass du hier nicht viel holen kannst.“

DER MATCHWINNER

Spätestens als Hüter beim Stand von 32:26 beim Tempogegenstoß den Heber von Lukas Dimmerling mit der rechten Hand abfing, war er der Held dieses Spiels. Nicht nur durch seine reaktionsschnellen Paraden bei Kontern und Rückraumschüssen lieferte der Keeper eine überragende Partie ab. Sondern auch, weil er drei Siebenmeter parierte. Insgesamt hielt er 24 Bälle.

DER SPIELVERLAUF

So klar, wie es das Endergebnis aussagt, war die Torfolge zunächst nicht. Zwar führte der TVH durch Treffer von Lars Matthiessen und und Philipp Koch mit 3:2, dann übernahm aber kurzzeitig Großenlüder das Regiment (3:5). Koch, Andreas Krause und Marco Kemmerzell warfen dann eine zunächst beruhigende 12:7-Führung heraus.

Doch bis zur Pause kam der Gast wieder auf zwei Tore (18:16) heran. Nach dem Wechsel erhöhte der TVH den Druck im Angriff. Besonders Andreas Krause, Kemmerzell, Matthiessen und auch Andreas’ Bruder Michael am Kreis trafen aus allen Lagen.

TVH: Hüter, Kretz, Fohr - A. Krause (7), Kemmerzell (11/8), Matthiessen (10), Köpke, Hampe, M. Krause (6), Förtsch, Kehl, Koch (4), Wiegel, Kromm (1).

Von Hartmut Wenzel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.