HSC hat auch im Kellerduell das Nachsehen

Alsfeld. An deutliche Niederlagen hat man sich beim HSC Landwehrhagen in dieser Saison wahrscheinlich schon gewöhnt. Doch was sich das punktlose Schlusslicht der Handball-Landesliga beim TV Alsfeld leistete, war schlicht eine Katastrophe. Nach der 18:35 (10:16)-Niederlage setzte es herbe Kritik von Co-Trainer Mario Groß, der den verhinderten Sven Hinz vertrat.

„Das war unsere schlechteste Saisonleistung. Es fehlte am Kampfgeist und Disziplin. In der Abwehr wurde nicht gearbeitet, und im Angriff dümpelte das Spiel vor sich hin“, sagte Mario Groß. Schon der Start wurde komplett verschlafen. Erst in den letzten Minuten vor der Pause rappelte sich der HSC auf und bot vorübergehend ein Spiel auf Augenhöhe.

Ab der 35. Minute – beim Spielstand 13:21 – zogen die Gastgeber mit 16 Toren bis zum 31:15 davon und versetzten den HSC in eine Art Schockstarre. Es passte in das trübe Gesamtbild, dass die Landwehrhäger Torhüter Mario von Gemünden und Florian Erlbeck nur selten mit Paraden glänzen konnten. Im Angriff, soweit man davon noch reden konnte, schob sich Landwehrhagen den Ball und damit die Verantwortung nur noch hin und her. Lücken in der Abwehr des TV Alsfeld blieben ungenutzt.

„Ich bin maßlos enttäuscht. Die Zeit für Ausreden ist endgültig vorbei. Die Mannschaft muss sich jetzt selbst aus dem Schlamassel ziehen. Sie muss Verantwortung nicht nur sich selbst, sondern auch dem HSC Landwehrhagen gegenüber zeigen“, forderte Mario Groß.

Die Aufgaben werden jedoch nicht leichter: Am kommenden Samstag erwartet der HSC den SVH Kassel.

HSC Landwehrhagen: von Gemünden, Erlbeck - Zimmermann 5/1, Becker 5, Rohdich 3, Kudzma 2, Schwenke 2, Brunnert 1, Hörder, Höpcke, Merwar, Brücker. (zmf)

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