Handball-Landesliga: HSG Baunatal beklagt fehlendes Fairplay von Hersfeld

Aufsteiger in Derby-Laune

Engagierte Trainer: Hinnerk Hrdina (links) trifft mit der TSG Dittershausen im Landesliga-Derby auf das Team vom HSC Landwehrhagen mit Sven Hinz. Fotos: Malmus (1)/Archiv (1)

KASSEL. Während am vierten Spieltag der Handball-Landesliga jeweils ein Derby bei den Frauen und den Männern im Vordergrund steht, beklagt Männer-Fünftligist HSG Baunatal (3./6:0) vor dem Spitzenspiel fehlendes Fairplay bei Gegner TV Hersfeld (2./6:0).

„In der letzten Saison hatte Hersfeld wegen einer Sponsorenveranstaltung bei uns angefragt, ob wir ein Spiel verlegen können. Wir haben sofort eingewilligt“, sagt Teammanager Uwe Oschmann. „Jetzt fragen wir aus Personalnot an und bekommen eine Absage.“

Zu der Liste der nichtspielbereiten Akteure waren Christian Vogt (Knieverletzung), Max Henkel, Maik Mett (beide krank) und Marian Seibert (Klassenfahrt) dazugekommen. Nur fünf Feldspieler und ein Torwart sind damit einsatzbereit. Anwurf für das Projekt Schadensbegrenzung ist am Samstag um 17.30 Uhr.

Den ersten Sieg visiert indes bei den Frauen HSG Lohfelden/Vollmarshausen (9./1:5) an. Der Aufsteiger gastiert im Derby beim Kasseler Nachbar Tuspo Waldau (7./2:4). HSG-Trainerin Florina Heßburg ließ durchblicken, dass Waldau der Gegner der ersten vier Spiele ist, gegen den sich der Neuling im Vorfeld am ehesten etwas ausrechnete. „Dazu müssen wir in den letzten zehn Minuten cleverer spielen“, fordert Heßburg.

Die Gastgeber sehen die Favoritenrolle jedoch klar bei sich. „Wenn wir die Gäste nicht unterschätzen, gewinnen wir auf jeden Fall“, sagt Trainer Klaus Reinicke. „Wir sind auf allen Positionen einen Tick besser besetzt und spielen ein komplexeres, variableres Abwehrsystem.“ Los geht es am Samstag um 17 Uhr in der Sporthalle Waldau.

„Wir wollen unsere Heimspiel-Serie fortsetzen“, sagt Hinnerk Hrdina, Trainer der TSG Dittershausen, vor dem Derby der Männer gegen den HSC Landwehrhagen. 2015 ist der Aufsteiger noch ohne Niederlage in eigener Halle. „Das wird aber kein Selbstläufer“, warnt Hrdina, der um die Erfahrung der Gäste weiß.

Hinz mit Sorgen

„Wir stehen mit dem Rücken zur Wand“, sagt Landwehrhagens Trainer Sven Hinz nach drei Niederlagen. „Wenn wir nicht gegen den direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt punkten, gegen wen dann?“ Entscheidend wird aus HSC-Sicht sein, dass die Chancenverwertung besser wird. „Da sind wir noch nicht bei einer zufriedenstellenden Quote angekommen.“ Anwurf ist am Sonntag um 18 Uhr in der Sporthalle Dörnhagen.

SVH empfängt Korbach

Außerdem spielen bei den Frauen in der Landesliga am Samstag Vellmar in Großenlüder (17 Uhr) sowie am Sonntag Heiligenrode in Twistetal (19.15 Uhr) und Hoof/Sand/Wolfhagen gegen Körle/Guxhagen (Sonntag, 18 Uhr, Schauenburghalle Hoof). Am Samstag bei den Männern empfängt die SVH Kassel die Korbacher (19 Uhr, Sporthalle Harleshausen) und Vellmar tritt in Eschwege (18 Uhr) an. (srx)

Von Sebastian A. Reichert

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