Handball-Landesliga: Liga-Neuling Dittershausen trifft auf den TSV Vellmar

Aufsteiger fordert Favoriten

Wollen wieder Jubeln: Vellmars Trainer Andreas Paul (links) will nach dem Spitzenspiel nachlegen und auch im Derby gegen Dittershausen mit Niklas Becker (rechts) feiern. Foto:Schachtschneider

vellmar. In der Handball-Landesliga der Männer empfängt der TSV Vellmar heute um 18 Uhr die TSG Dittershausen. Zur ungewohnten Anwurfzeit treffen somit die zwei Liga-Neulinge aufeinander: Der eigentlich favorisierte Oberliga-Absteiger gegen Bezirksoberliga-Aufsteiger. Normalerweiße müsste der Ausgang der Partie klar sein. Doch bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass die Gäste aus Dittershausen nicht zu unterschätzen sind. Denn die TSG steht als Aufsteiger sehr gut in der Tabelle da. Mit schon zehn Pluspunkten, darunter auch der überraschende Sieg gegen die SVH Kassel, zeigte das Team von Trainer Hinnerk Hrdina ein ums andere Mal ihre Klasse.

So sieht es auch Vellmars Trainer Andreas Paul, der dabei lobende Worte für seinen Gegenüber findet: „Unterschätzen dürfen wir die Mannschaft nicht. Hinnerk Hrdina macht dort einen tollen Job. Er wird das Team super auf uns einstellen.“ Auch bleibt abzuwarten, wie Vellmar nach dem Topspiel gegen Hersfeld in den Ligaalltag zurückfindet. Nach Spitzenspielen ist es für Mannschaften immer besonders schwierig, sich sofort neu zu fokussieren. Paul warnt vorsorglich: „Wenn wir verlieren, zählen die zwei Punkte gegen den TV Hersfeld nichts mehr. Volle Konzentration ist geboten.“ Außerdem dient die Vellmarer Konkurrenz weiter als Motivation. Obwohl Hersfeld geschlagen wurde und Punkte wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls abgezogen werden, steht die HSG Baunatal mit nur einem Minuspunkt weniger in Lauerstellung.

Dittershausen reist hingegen ohne jeglichen Druck an, da schon ein Polster auf die Abstiegsplätze herausgespielt wurde. Für Dittershausen somit ein Bonusspiel. TSG-Coach Hinnerk Hrdina: „Die Jungs sollen Spaß haben und aus dem Spiel lernen. Ein Erfolg wäre wie Weihnachten und Ostern an einem Tag.“ Bei aller Zurückhaltung will die TSG aber auf keinen Fall als Trainingspartner auftreten. „Auch wenn es unheimlich schwer werden wird, wenn Vellmar schwächelt und es eine Chance gibt etwas mitzunehmen, wollen wir dies natürlich tun“, so der Trainer. Bis auf Prokopy auf TSG- Seite, der aus privaten Gründen fehlt, können beide Trainer auf einen vollen Kader zurückgreifen. (pfw)

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