Handball-Landesliga: Hofgeismar/Greb. hat bei der HSG Baunatal wenig zu verlieren

SHG ist nur Außenseiter

Sorgt immer für Unruhe bei der gegnerischen Abwehr: Philip Schröer von der SHG Hofgeismar/Grebenstein. Foto: zhj

Hofgeismar. Mit dem Spiel am Sonntag (17 Uhr) in der Sporthalle der Erich-Kästner-Schule bei der HSG Baunatal startet die SHG Hofgeismar/Grebenstein in die Rückrunde der Handball-Landesliga. „Unser Ziel ist es, an die Leistungen der Hinrunde anzuknüpfen, wenn wir von Verletzungen verschont bleiben“, hofft SHG-Betreuer Andreas Kramski auf ein erneut positives Punktekonto.

Zum Auftakt wartet jedoch mit der HSG Baunatal ein dicker Brocken. Die HSG liegt momentan an dritter Stelle bei allerdings zwei Spielen Rückstand. Kramski schätzt Baunatal von der Spielstärke her hinter Tabellenführer Vellmar auf einer Stufe wie Bad Hersfeld und Korbach ein: „Wir sind in diesem Spiel Außenseiter, wollen der HSG aber einen großen Kampf bieten.“

Im Hinspiel gelang dies der SHG. Sie war sogar lange Zeit über die bessere Mannschaft und führte knapp zehn Minuten vor Schluss noch mit vier Toren Vorsprung, ehe sie sich am Ende unglücklich mit einem Tor geschlagen geben musste.

Auch wenn die Aufgabe in Baunatal deutlich schwerer wird, dürften die Erfahrungen aus dem Hinspiel Mut machen, einem solchen Gegner erneut Paroli bieten zu können. Für Kramski ist dieses Spiel ein Bonusspiel, bei dem ein Punktgewinn nicht eingeplant ist, aber eine schöne Zugabe wäre. Nach der längeren Spiel- und Trainingspause in den Weihnachtsferien gilt es nun, wieder in den Spielrhythmus hineinzukommen.

Bei der Testspielniederlage vor einer Woche in Uslar lief vieles bei der SHG noch nicht rund. Für Kramski war diese Niederlage aber kein Grund zur Besorgnis, zumal einige Stammspieler fehlten: „Angesichts der Trainingspause, die wir bewusst eingelegt haben, um bei den Spielern die Köpfe frei zu bekommen und Verletzungen auszukurieren, kam dieses Ergebnis nicht überraschend.“

In Baunatal wird SHG-Trainer Stefan Böttcher voraussichtlich bis auf Simon Adam, für den nach seiner Handverletzung ein Einsatz noch zu früh käme, der komplette Kader zur Verfügung stehen. Da die zweite Mannschaft das Vorspiel bestreitet, wird wohl ein Spieler dieser Mannschaft auch zum Einsatz kommen. (zmw)

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