Handball-Landesliga: Hofgeismar/Grebenstein muss zum Mitfavoriten TV Hersfeld reisen

Außenseiterchance nutzen

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Gefährlich in Eins-gegen-Eins-Situationen: Simon Adam wird seinem Team am Samstag in Hersfeld wieder zur Verfügung stehen.

Hofgeismar. Auch in seinem zweiten Saisonspiel bekommt es der Handball-Landesligist SHG Hofgeismar/Grebenstein mit einer Spitzenmannschaft zu tun. Sie tritt dabei am Samstag (18.30 Uhr) in der Geistalhalle beim TV Hersfeld an.

SHG-Betreuer Andreas Kramski schätzt den Fünften der Vorsaison ähnlich stark wie die HSG Baunatal ein, gegen die es eine knappe und unglückliche 26:27-Heimniederlage gab: „Hersfeld hat sich mit Köpke von Gensungen/Felsberg und Rohde von Melsungen noch einmal verstärkt und will ganz oben mitmischen.“

Ex-Bundesligatorhüter

Besonders stark sind die Hersfelder auf der Torhüterposition mit dem ehemaligen Bundesligatorwart Kai Hüter sowie im Rückraum mit Marco Kemmerzell, Andreas Krause und Lars Matthiessen besetzt. Kramski sieht aber auch Stärken in der Abwehr und im Tempogegenstoß, rechnet sich dennoch Chancen für seine Mannschaft aus: „Sie sind an einem schwächeren Tag schlagbar. Wir müssen gut in der Deckung stehen und unsere Tempogegenstöße laufen.“

Mut dürfte das Auftaktspiel gegen Baunatal trotz der Niederlage machen, als die SHG neun Minuten vor Schluss noch mit vier Toren führte. „Die haben trotz des Rückstandes ruhig weitergespielt, während wir hektisch wurden“, machte Kramski die größere Routine für die knappe Niederlage aus. Auf dieser Leistung kann die SHG jedoch aufbauen.

Paroli bieten

Bei den zu den Spitzenmannschaften zu zählenden Waldhessen, die zum Auftakt beim Aufsteiger Flieden mit 28:24 siegten, muss die SHG nicht gewinnen, will aber zeigen, dass sie einer solchen Mannschaft Paroli bieten kann.

Kramski fehlt

Gegenüber der Vorwoche wird erneut Jonas Kramski fehlen. Ebenfalls ausfallen wird Kreisläufer Jan Erik Kleinschmidt. Dafür wird Simon Adam wieder mit von der Partie sein, der mit seiner Schnelligkeit besonders gefährlich in Eins-gegen-Eins-Situationen ist.

In der Vorsaison unterlag die SHG in Hersfeld mit 29:34, konnte aber das Rückspiel in eigener Halle mit 35:30 für sich entscheiden. (zmw)

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