Landesliga: Körle/Guxhagen nach 21:18 noch 32:38 nach guter Vorstellung

Avram stark bei MT-Zittersieg

Jan Magnus

Schwalm-Eder. Das war knapp: Beinahe hätte Spitzenreiter MT Melsungen II in der Handball-Landesliga der Männer Federn gelassen und siegte erst im Endspurt 33:30 gegen die HSG Fuldatal/Wolfsanger.

MT Melsungen II - HSG Fuldatal/Wolfsanger 33:30 (18:12). Mittelmann Max Pregler (Schulter) wurde zu Beginn geschont. Angeführt vom starken Halbrechten Vlad Avram (9 Tore) erspielten sich die Gastgeber eine scheinbar beruhigende Führung zur Pause. In der zweiten Halbzeit wurde es zu einem Nervenspiel, bei dem besonders die eingewechselten Torhüter herausstachen. Aufseiten der Gäste war es Nico Huth, der die MT mit seinen Paraden zur Verzweiflung trieb. So schaffte Fuldatal angetrieben von Rückraumspieler Felix Heckmann (9 Tore) in der 43. Minute sogar den 21:21-Ausgleichstreffer. Doch dann schlug die Stunde des ebenfalls eingewechselten Lukas Frohmüller, der seinen Vorderleuten mit mehreren starken Aktionen wieder Sicherheit gab. In der 50. Minute beim Stand von 26:26 kam dann auch Pregler in die Partie, traf zum 27:26 – und kassierte im folgenden Fuldataler Angriff direkt eine Zwei-Minuten-Strafe. Dennoch ließen seine Kollegen nichts mehr anbrennen.

Tore MT: Schuldes 5, Avram 9, Bärthel 3, Damm 2, Pregler 2, Gisbrecht 5/1, Dexling 3, Barth 4.

HSG Großenlüder/Hainzell - MSG Körle/Guxhagen 38:32 (18:18). Der Aufsteiger zeigte eine starke Leistung und war über fast die gesamte Partie auf Augenhöhe mit dem Favoriten. „In der entscheidenden Phase haben wir keine guten Abschlüsse mehr freigespielt bekommen, das hat Großenlüder konsequent für die zweite Welle genutzt,“ sagte MSG-Coach Udo Horn mit Blick auf die endscheidende Phase. Nachdem sein Team gut aus der Kabine kam und mit 21:18 in Führung gehen konnte, lag ein Coup in der Luft. Doch dann folgte ein 7:1-Lauf der Hausherren, welche den Vorsprung anschließend nicht mehr aus der Hand gaben. Dennoch zeigte sich Horn nicht unzufrieden: „Björn Wenderoth hat einen guten Einstand im Tor gefeiert, zudem hat unsere Abwehr im Positionsangriff mit Jan Magnus Berninger und Matthias Kienast gut gestanden. Darauf können wir aufbauen.“

Tore MSG: Ploch 6, Kienast 5, Griesel 3/3, Berninger 2, Kothe 11/1, Schlüter 1, Imke 1, Kördel 1, Lanatowitz 1, Vaupel 1. (mm) Foto: Kasiewicz/nh

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