Handball-Landesliga: HSG bricht nach Pause ein

Baunatal verliert nach 13:12-Führung noch 22:33 gegen Hersfeld

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Die Lücke gefunden: Maik Mett (links) traf gegen Hersfelds Torhüter Tobias Kretz dreimal. 

Baunatal. Eine in der Höhe überraschende 22:33 (13:12)-Niederlage musste die HSG Baunatal in der Handball-Landesliga gegen den TV Hersfeld hinnehmen.

Nach einer 13:12-Führung zur Halbzeit brachen die Gastgeber nach der Pause ein. Mit der Niederlage verpasste es die HSG Torhüter Max Suter, der 23 Jahre alt wurde, ein Geburtstagsgeschenk zu bereiten und sich in der Tabellenspitze festzusetzen.

Bis zur Pause deutete nichts auf einen klaren Hersfelder Sieg hin. Baunatal stellte eine starke Abwehr, ließ kaum Chancen zu und führte zur Pause. Doch die Gäste-Abwehr stand dem in nichts nach. Bester Beleg für die starken Defensiv-Reihen war der Stand von 1:1 nach neun Minuten.

Nach der Pause war es Max Malte Wagenführ, der mit dem Treffer zum 14:13 die letztmalige HSG-Führung erzielte. Die Hersfelder Abwehr stand nun noch kompakter und Baunatal fand keine Lösungen mehr, die gegnerische Defensive zu überwinden. Neun Minuten der HSG ohne Tor brachten den TVH auf die Gewinnerstraße.

Die Lullusstädter wandelten so den Rückstand in eine 21:14-Führung (40.) um. Baunatal kreierte kaum noch klare Torchancen. Würfe auf das Gäste-Tor wurden zur Beute des starken Hersfelder Schlussmannes Tobias Kretz. Die ungenauen Abschlüsse der Baunataler bestraften die Hersfelder per Tempogegenstoß konsequent. Nach 40 Minuten war die Partie entschieden.

So erkannte Baunatals Trainer Mike Fuhrig nach Spielende den verdienten Gäste-Sieg an: „Wir sind zu wenig in die Tiefe gegangen und haben das Spiel zu sehr in die Mitte gezogen. Viele leichte Fehler haben uns das Leben schwer gemacht. Hersfeld hat das super gemacht und verdient gewonnen.“

Von Fynn welch

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