Baunatal erkämpft Sieg

Handball-Landesliga Männer: HSG gewinnt mit 25:20 bei der SVH Kassel

Kein Durchkommen: Harleshausens Lars Günter ist hier vor der HSG-Deckung mit Lennart Kusan (links) und Tobias Oschmann aufgetaucht, rechts verdeckt Max Vaupel. Foto: Fischer

Kassel. Im Sportkreisderby der Handball-Landesliga der Männer siegte die HSG Baunatal mit 25:20 (15:12) bei der SVH Kassel. Es war sicher kein Spiel für Ästheten.

Es war eine Partie in der die kämpferischen Momente auf beiden Seiten überwogen. Das sah auch Tobias Oschmann, der Spielertrainer der HSG, so. „Es war das erwartet schwere Kampfspiel“, sagte er. „In dem wir uns in der Schlussphase noch einmal steigern und so verdient gewinnen konnten.“

Die HSG führte in den ersten 20 Minuten eigentlich immer recht klar. Doch angesichts der Führung schlich sich der Schlendrian ein. Jeder versuchte ein Tor zu werfen, in der Abwehr griff man eher halbherzig zu.

Die SVH Kassel nutzte diese Phase, um aufzuschließen. So stand es zur Pause 15:12 für die HSG und in der Folgezeit kamen die Harleshäuser immer wieder bis auf zwei Treffer bedrohlich nah heran.

In den letzten zehn Minuten war dann die Deckung der HSG wieder zu mehr Leben erwacht. Max Malte Wagenführ brachte mit seiner Rolle vor der Deckung wieder Schwung in die Abwehr. Und die SVH schaffte es nicht mehr, hinter die Deckung zu kommen und die wenigen Lücken zu finden. Und wenn, dann war Max Henkel im Tor der HSG auf dem Posten.

Die Harleshäuser verschleuderten dazu klarste Chancen, leisteten sich im Angriff Abspielfehler und konnten vier von acht Siebemetern nicht verwandeln (einen allerdings im Nachwurf).

Mit der Abwehr durfte SVH-Trainer Andrii Doktorovych zufrieden sein, nicht aber mit dem Angriff. „Alles, was wir uns hinten erarbeiten, verwerten wir im Angriff nicht“, sagte er denn auch. „Statt Ball und Spiel laufen zu lassen, verkrampfen wir.“

Nicht mehr im Kader der SVH ist übrigens der Däne Kristian Stampe Moller, der es nach der Winterpause vorgezogen hat, am Ende schließlich in seiner Heimat zu bleiben. SVH: Frohmüller, Gertenbach; Amneus Kirkemann 4, Brücker 1/1, Vukasin 3/1, Heyne, Meister, Koch, Günter 1/1, Schuldes, Gönül, Körber 2, Vaupel 9/1 HSG: Henkel; Bachmann 3, Kusan 2, Oschmann 6, Adam 1, Wagenführ 5/2, Vogt 1, Bruns, Seibert 5, Käse, Ganasinski, Reinbold, Krasniqi 2

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