Handball-Landesliga: Kai Hüter wieder der große Rückhalt der Hersfelder gegen Aufsteiger Dittershausen

TVH besteht Härtetest gegen starke TSG

Bad Hersfeld. Der TV Hersfeld hat durch einen nie gefährdeten 30:25 (15:9)-Heimsieg gegen die TSG Dittershausen den zweiten Tabellenplatz in der Handball-Landesliga gefestigt. Es war für die gut 250 Zuschauer, Trainer und Spieler gerade in den ersten 30 Minuten das wahrscheinlich beste Heimspiel, das die Turner in dieser Saison gezeigt haben.

Über eine faire, starke Deckung und einen Spielfluss im Angriff, wie man ihn aus den jüngsten Spielen kaum mehr gekannt hatte, zog Hersfeld früh auf drei Treffer weg.

Immer wieder waren es die überragenden Andreas Krause und Lars Matthiessen, die den Gast durch einfache Treffer auf Distanz hielten oder ihre Nebenleute in Szene setzten. Entprechend glücklich war Krause: „Ich bin natürlich froh über meine Leistung, doch wir haben das gerade in den ersten 30 Minuten über das Kollektiv gemacht. Das war heute der Schlüssel zum Erfolg.“

Dittershausen, stärkster Aufsteiger dieser Saison, kämpfte aber beherzt und blieb dem TVH zunächst durch leichte Treffer ihres Besten, Christian Siebert, auf den Fersen. Sieberts Mitspieler hingegen bissen sich in der ersten Hälfte die Zähne immer wieder am starken TVH-Torwart Kai Hüter aus.

Verwaister TVH-Kasten

So wuchs der Vorsprung ab Minute 15 von einem auf sechs Treffer. Dabei musste der TVH in dieser Phase oft in Unterzahl agieren. Doch der Schachzug von TVH-Coach Dragos Negovan, mit Niklas Hampe, einen weiteren Feldspieler zu bringen und das Tor leer zu lassen, fruchtete.

Nach der Halbzeit merkte man den Gästen in der ersten Viertelstunde den unbedingten Willen an, die Partie noch zu drehen. Sie verkürzten sofort durch zwei schnelle Treffer von Reinbold. Doch auch diese kurze Schwächephase überstand die Negovan-Sieben ohne Schaden. Wieder waren es Hüter im Tor und der nun immer besser in die Partie findende Marco Kemmerzell, die jetzt die Entscheidung herbeiführten.

Am Ende war Negovan zufrieden mit seinem Team. „Unser Sieg war heute nie gefährdet, auch wenn ich den Gästen ein Kompliment aussprechen muss - sie haben es uns lange Zeit schwer gemacht. Meine Mannschaft hat bis auf eine Viertelstunde in der zweiten Halbzeit aber ein wirklich starkes Spiel gemacht“, befand der 42-Jährige.

TV Hersfeld: Hüter, Fohr, Kretz (n.e.) - Kemmerzell (5), Kromm (3/3), Förtsch, Koch (1), M. Krause (2), Hampe, Wiegel, Rohde, Matthiessen (7), A. Krause (11), Kehl (1)

SR: Seitz / Vogler (Petersberg)

Z: 250

Von Sebastian Krause

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