Landesliga: MT II lässt nichts anbrennen - Max Pregler mit Schulterverletzung raus

Christian Damm überragt

Ausgetanzt: Der starke Christian Damm (Mitte) lässt hier die MSGer Jannis Kothe (l.) und Janik Lanatowitz stehen und erzielt einen seiner insgesamt neun Treffer. Foto: Kasiewicz

Melsungen. Das war deutlich. 25 Minuten hielt die MSG Körle/Guxhagen im Derby der Handball-Landesliga beim Spitzenreiter MT Melsungen II mit, um dann mit 25:38 (13:18) unter zu gehen. Dabei wurde die Bundesliga-Reserve ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht.

„Wir haben dieses Mal keine Schwächephase gehabt,“ freute sich MT-Trainer Georgi Sviridenko. Zu Beginn hatte sein Team Probleme, in das Spiel zu finden. Und verdankte es Regisseur Eugen Gisbrecht, der sich vom Siebenmeterpunkt keine Blöße gab (5/5), nicht den Anschluss zu verlieren. Vor allem Körles Rückraum um Jannis Kothe und Matthias Kienast bereitete den Melsungern Schwierigkeiten. Doch als der MT-Angriff seinen Rhythmus fand, war‘s um den Gast geschehen. Gisbrecht und Pregler fanden dabei immer wieder Lösungen gegen Körles offensive 5:1-Deckung. So legten die Bartenwetzer von der 24. Minute bis zur Halbzeit einen 7:3-Lauf hin und gingen mit einer Fünf-Tore-Führung in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel war Melsungen das Ton angebende Team und setze sich durch den Treffer von Kreisläufer Christian Damm auf 21:14 ab. Dann schied Pregler nach einem Zweikampf mit Dennis Schlüter verletzt (Schulter) aus. Einen Verlust, der diesmal nicht ins Gewicht fiel, weil Christian Damm fortan im linken Rückraum für Druck sorgte. Am Ende gngen neun Treffer auf sein Konto. „Er hat uns heute sehr viel Energie gegeben,“ lobte MT-Coach Sviridenko seinen Schützling.

Der Melsunger Sieg geriet zu keinem Zeitpunkt mehr in Gefahr und die Hausherren bauten den Vorsprung beharrlich weiter aus. „Melsungen hat zurecht gewonnen aber wir können mit der Höhe der Niederlage nicht zufrieden sein,“ ärgerte sich MSG-Trainer Udo Horn. Mit Christian Siebert fehlte den Gästen ein wichtiger Spieler im Rückraum. Dennoch ließen sie viele Chancen - darunter vier Siebenmeter - ungenutzt. • MT II: Meyfarth (14 Paraden/21 Gegentore), Frohmüller (2/6); Hagemann 1, Avram 2, Dietrich, Schuldes 4, Bärthel 1, Damm 9, Barth 4, Pregler 6, Gisbrecht 11/5, Hartung, Dexling, Kranz. MSG: Lengemann (4/16), Ebert (7/22); Ludwig 1, Kienast 3, Schlüter 3, Imke 2, Kördel 4/4, Ju. Lanatowitz 1, Ploch 2, Ja. Lanatowitz 4/2, Kothe 4, Griesel, Schröder 1, Vaupel. Zeitstrafen: 4:4-Minuten. Siebenmeter: 5/5:10/6, SR: Heinzel/Wieprecht (Wallau/Massenheim).

Von Moritz Minhöfer

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