Handball-Landesliga: HSC Landwehrhagen unterliegt Aufsteiger Eschwege 25:33

Dämpfer zum Saisonstart

Im letzten Moment gestoppt: Nils Brücker (links, HSC), gegen Niklas Vaupel und Eschweges starken Neuzugang Vladut Vlad. Foto: Frankfurth

Landwehrhagen. Zum Auftakt der Handball-Landesligasaison unterlag der HSC Landwehrhagen vor 200 Zuschauern in der fast ausverkauften Halle klar mit 25:33 (10:15) gegen Aufsteiger Eschweger TSV. „Wir entschuldigen uns für diese Leistung . Das war ein unfassbarer Auftritt“, sagte Spielertrainer Sven Hinz.

Dabei sollte es doch ein erfolgreicher Auftakt in die Saison werden. Schon zu Beginn merkte man aber, dass sich der neu zusammengestellte HSC mit den beiden Zugängen Maurice Becker (Mitte) und Clemens Rohdich (Linksaußen) in der Startsieben noch nicht gefunden hat. Viele Fehlpässe und zu frühe Abschlüsse gegen eine gut stehende Eschweger Abwehr führten zu Ballverlusten und Gegentreffern. Tore werfen war das große Manko. Drei verworfene Siebenmeter in der ersten Halbzeit komplettierten das schwache Bild. Lediglich Maurice Becker gab der Mannschaft ein paar Impulse, indem ihm in der 15. Spielminute der Ausgleichstreffer zum 6:6 gelang. Kurz darauf legte Klemens Rohdich zum ersten und einzigen Führungstreffer (8:7) nach. In der Folge verlor Landwehrhagen jedoch vollkommen den Faden, und Eschwege ging verdient mit 15:10 in die Halbzeit.

Die zweite Halbzeit brachte dem HSC nicht die erhoffte Wende. Nur Spielertrainer Sven Hinz gelang es, die Mannschaft bis zur 45. Minute im Spiel zu halten. Allein sieben Treffer – davon vier Siebenmeter – verwandelte Hinz und verkürzte zum 20:23. Eschweges Trainerduo Pavel/Findeisen reagierte prompt, und Findeisen betrat selbst das Parkett. Von nun an ging es im Spiel des HSC endgültig bergab, und auch das Publikum verstummte. Sieben Gästetreffer in Folge gegen eine zu passive HSC-Abwehr brachten die Entscheidung.

„Es ist sehr schade. Ein Erfolg hätte unserer neu formierten Mannschaft einen Kick für die weiteren Spiele geben können. Aber heute hat nichts gestimmt. Keine Aggressivität in der Abwehr, kein Kampfgeist und die Chancenauswertung war unterirdisch. Es war ein Schuss vor den Bug“, sagte Sven Hinz. Und in Bezug auf den kommenden Sonntag: „In Baunatal hängen die Trauben noch viel höher. Bis dahin bleibt noch viel zu tun, das haben die heutigen 60 Minuten gezeigt. Die Mannschaft muss wieder aufzustehen.“ HSC Landwehrhagen: von Gemünden, Erlbeck - Hinz 8/5, Brücker 5, Rohdich 5, Becker 3, Hörder 3, Zimmermann 1, Kudzma, Heyne, Brunnert, Merwar.

Von Michael Frankfurth

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