Handball-Landesliga: Derby zwischen dem HSC Landwehrhagen und TSV Vellmar

David gegen Goliath

Ohne Probleme durchgesetzt: So einfach wird es HSC-Spielertrainer Sven Hinz (Mitte) gegen den TSV Vellmar nicht haben. Vellmar geht als klarer Favorit in das Derby. Foto:  privat/nh

Landwehrhagen. Wenn am Sonntag um 16 Uhr in der Sporthalle Staufenberg der Anpfiff ertönt, kommt es in der Handball-Landesliga zum Duell David gegen Goliath. Das um den Abstieg kämpfende Schlusslicht aus Landwehrhagen, empfängt den Aufstiegsfavoriten Nummer eins aus Vellmar. 14 Punkte Unterschied trennen die beiden Teams. Brisant dabei auch die Statistiken der Teams: Während Vellmar den stärksten Angriff der Liga stellt, hat der HSC große Deckungsprobleme und bisher am meisten Gegentore gefangen.

Trotz dieser ungleichen Ausgangslage will sich der HSC Landwehrhagen so teuer wie möglich verkaufen: „Klar ist, die Trauben in dieser Begegnung hängen für uns sehr hoch, und wir haben hier die klare Außenseiterposition. Trotzdem werden wir nichts verschenken und sehen, was möglich ist“ so HSC-Spielertrainer Hinz kämpferisch.

Gegenstöße verhindern

Dabei wird es vor allem darauf ankommen, wie die schnellen Außen der Vellmarer gestoppt werden. „Wir werden alles geben, um uns nicht ausbremsen zu lassen. Wir werden insbesondere versuchen, die aus der Vellmarer Abwehr hervorgehenden, gefährlichen Tempogegenstöße so weit wie möglich zu verhindern“, so der Spielertrainer.

Auf Vellmarer Seite hingegen geht man wie in jedes andere Spiel: „ Trotz der schlechten Tabellenposition hat Landwehrhagen keine schlechte Mannschaft. Vor allem der routinierte Sven Hinz wird viel Erfahrung mitbringen und seine Mannschaft gut auf uns einstellen“, so TSV-Manager Martin Ziegener. Deshalb gilt es für den TSV, den Gegner keineswegs zu unterschätzen.

Dass Landwehrhagen kein Gegner ist, den man auf die leichte Schulter nehmen kann, zeigte das letzte Spiel gegen Hünfeld. Landwehrhagen spielte sehr engagiert und verlor mit einer guten Leistung knapp mit einem Tor. Dass Vellmar von nichts überrascht werden will, zeigte die akribische Vorbereitung auf das Spiel. Manager Ziegener: „Wir bereiten uns wie auf alle anderen bisherigen Gegner vor.“ Selbst bei möglichen offensiven Deckungsvarianten, wie im Spiel gegen den TSV Korbach, als dies zur einzigen Saisonniederlage führte, sollten die Vellmarer nicht mehr aus dem Konzept gebracht werden.

Beide Mannschaften gehen mit einem kompletten Kader in die Partie. Während beim HSC die Trainingsbeteiligung aufgrund von Beruf nicht optimal war, konnte der TSV ohne Angeschlagene trainieren. (pfw)

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