HSG-Handballer gewinnen Landesliga-Duell gegen die SVH Kassel mit 28:25

Derbysieg für Fuldataler

Im Anflug: Der Fuldataler Till Welch (links) setzt in dieser Szene zum Wurf an. Die Harleshäuser Maximilian Vaupel (Mitte) und Hendrik Günther (rechts) können ihn nicht daran hindern. Foto: Fischer

Fuldatal. Die herbe 18:31-Niederlage bei der MSG Großenlüder/Hainzell aus der Vorwoche haben die Handballer der HSG Fuldatal/Wolfsanger wohl gut verdaut. Das Landesliga-Derby gegen die SVH Kassel gewann der Aufsteiger von Trainer Hazim Prezic 28:25 (13:12). Die SVH wartet derweil immer noch auf die ersten Punkte.

Der Harleshäuser Coach Andrii Doktorovych war trotz der Niederlage mehr als zufrieden mit dem Auftritt seiner ersatzgeschwächten Mannschaft. „Mein Team hat richtig gut gekämpft und alles getan, was möglich war.“ HSG-Trainer Hazim Prezic, einst selbst bei der SVH tätig. freute sich über den Sieg seines in Bestbesetzung angetretenen Teams, hatte aber auch einiges zu bemängeln. „Wir haben es verpasst, das Spiel schon nach 15 Minuten zu entscheiden. Wir haben aufgehört, unser Tempo auszuspielen, waren nicht aggressiv genug in der Deckung und haben uns selbst das Siegen schwer gemach.“

Nach einem ausgeglichenen Beginn schien nach einer Viertelstunde alles auf einen souveränen Erfolg der Hausherren hinauszulaufen. Insgesamt zeigte die HSG die reifere Spielanlage und setzte sich früh ab. Bis zu diesem Zeitpunkt präsentierte sich die SVH im Angriff nicht unbedingt landesligatauglich.

Doch kompensierten die Harleshäuser ihre offensiven Defizite durch Einsatz, Moral und eine starke Deckungsarbeit. In der Folgezeit gelang es den Gästen mit dem 9:9 (21.), nicht nur die Partie wieder offen zu gestalten.Sie erarbeiteten sich sogar einen Zwei-Tore-Vorsprung. Die HSG, die im zweiten Abschnitt der ersten Hälfte weit unter ihren Möglichkeiten blieb, schaffte es aber mit einem Zwischenspurt, die Partie noch einmal zu drehen und mit einem verdienten 13:12 in die Halbzeitpause zu gehen.

Die zweite Hälfte begann ausgeglichen, und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Die Gäste hatten mittlerweile im Angriff auf ein System mit zwei Kreisläufern umgestellt. Eine Maßnahme, mit der die HSG anfangs sichtlich Probleme hatte.

Nach dem zwischenzeitlichen 18:18 (41.) fand die HSG aber wieder zu ihrem Tempospiel und setzte sich so durch einige einfache Treffer auf 26:21 (50.) ab. Die SVH hielt zwar weiter dagegen, konnte die 25:28--Niederlage aber nicht mehr verhindern.

Fuldatal/Wolfsanger: Hüsken, Krug – Feckler 3/1, F. Welch 2, Scholz 5, Barth 3, Rudolph 1, Heckmann 7/2, T. Welch 4, Helbing 2, Fischer 1, Krätzig, Gericke, Witzel

SVH Kassel: Frohmüller, Gertenbach – Brückner 2, Heyne 3, Koch 5, Günther 1, Stampe Moller 1, Körber 3, Vaupel 10/4, Gönül

Von Christian Triebner

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