Landesliga: TSV empfängt Landwehrhagen – Frauen gegen Abstiegskandidaten

Derbyzeit in Vellmar

Am Torwurf gehindert: Fabian Struif (Ball) erzielte im Hinspiel elf Tore. Hier im Duell mit Sven Hinz (4), der auch auf elf Tore kam. Foto: nh

Vellmar. Die Frauen und Männer des TSV Vellmar haben in der Handball-Landesliga zwei Derbys vor sich. MÄNNER

Der Landesliga-Tabellenführer TSV Vellmar (40:2) steht kurz vor dem Aufstieg. Und am Sonntag um 18 Uhr wartet mit dem Tabellenschlusslicht HSC Landwehrhagen ein schlagbarer Gegner auf das Team von Andreas Paul. „Wir sind klarer Favorit, dennoch ist es immer schwer gegen einen Tabellenletzten zu spielen. Im Hinspiel haben wir es auch erst in der zweiten Halbzeit entschieden“, so TSV-Trainer Paul.

Um eine Blamage zu verhindern, wird HSC-Spielertrainer Sven Hinz auf Schadensbegrenzung aus sein. „Vellmar ist schon Premium-Klasse, und die Fronten sind klar verteilt. Verschenken wollen wir nichts und uns so gut wie möglich verkaufen“, hofft Hinz. Auch wenn der Abstieg fast besiegelt ist, bleibt immerhin eine erfreuliche Neuigkeit: Sven Hinz wird das Traineramt auch in der Bezirksoberliga übernehmen. FRAUEN

Nachdem sich der TSV Vellmar am vergangenen Sonntag vorzeitig den Aufstieg gesichert hat, könnten nun die nächsten Entscheidungen in der Handball-Landesliga der Frauen fallen. Am 20. Spieltag ist die HSG Lohfelden/Vollmarshausen im Derby zu Gast in der Großsporthalle Vellmar (Sonntag, 16 Uhr).

Gewinnt der Aufsteiger (11./7:31) nicht, steht nach dem letzten Spieltag vor der dreiwöchigen Osterpause auch rechnerisch sein Wiederabstieg in die Bezirksoberliga fest. Die Mini-Chance existiert noch, weil Heiligenrode (8./14:24) am Saisonende ein Punkt abgezogen wird und Lohfelden mit einem Zehn-Tore-Sieg gegen die Niestetalerinnen noch den direkten Vergleich gewinnen kann.

„Wir gehen davon aus, dass wir es nicht mehr schaffen“, relativiert Betreuerin Meike Günther angesichts der Aussichtslage. „Der Zug ist abgefahren. Da müsste schon noch ein Wunder passieren.“ Vellmar will trotz des Aufstiegs alles geben. „Nach der Euphorie um den Titelgewinn dürfen wir uns nicht überrumpeln lassen“, sagt Christian Sutor, Co-Trainer beim TSV (1./35:3). „Es wird keine Geschenke für die restlichen drei Gegner geben. Wir werden die Spiele ernst nehmen – auch damit bei den Fragen um den Klassenerhalt nichts verfälscht wird.“

Beim Oberliga-Aufsteiger wird nach wie vor Kreisspielerin Lia Bender (Ellenbogenverletzung) fehlen. Das Hinspiel gewann Vellmar 33:31.

Von Till Welch und Sebastian A. Recihert

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