Handball-Landesligist siegt vor 500 Zuschauern mit 32:27 gegen die HSG Baunatal

Dittershausen triumphiert

Freie Bahn: Jan Magnus Berninger (mit Ball) und seine TSG Dittershausen zeigten gegen die HSG Baunatal eine starke Leistung. Hier ist er im Duell mit Max Malte Wagenführ. Foto: Fischer

FULDABRÜCK. Mit einer Glanzleistung zum Derbysieg: Die TSG Dittershausen hat dem Favoriten der HSG Baunatal in der Handball-Landesliga Nord ein Bein gestellt und beim 32:27 (16:14) Revanche für die Hinspielniederlage genommen. „Das war eine herausragende körperliche und spielerische Leistung mit ganz viel Mannschaftsgeist“, lobte TSG-Trainer Hinnerk Hrdina.

Er selbst hatte großen Anteil an dem Erfolg seiner Sieben vor 500 Zuschauern. So entschied er kurzfristig, dass mit einer offensiven Zwei-Mann-Deckung verteidigt werden sollte – ein Plan, der aufging. Beim Stand von 5:2 nach fünf Minuten nahm Hrdinas Kollege auf der Baunataler Trainerbank, Sascha Kurzrock, die erste Auszeit und machte lautstark deutlich, was er von der fehlenden Einstellung seiner Spieler hielt.

Es nützte zunächst wenig. Vorn kam Baunatal nicht zum Abschluss, hinten lud die 5:1-Deckung Dittershausen ein, durch die Mitte zum Erfolg zu kommen. Vor allem Jan Magnus Berninger bekam die HSG überhaupt nicht in den Griff. Da sich bei Dittershausen aber technische Fehler häuften, gelang es den Gästen, nach 20 Minuten auf 10:11 zu verkürzen. Dittershausen nahm schließlich eine 16:14-Führung mit in die Kabine.

Aus dieser kamen die Baunataler zu spät. Doch auch die lange Halbzeitansprache zeigte keine Wirkung. Stattdessen zelebrierte der Aufsteiger eine Vorführung und zog nach 37 Minuten auf 22:16 davon. Wieder war Kurzrock gezwungen, die frühe Auszeit zu nehmen, doch wieder verpuffte sie. Dittershausen erhöhte auf 25:16. Pascal Glöckner demoralisierte die Gäste mit seinen Paraden zusätzlich. Mehr als Ergebniskosmetik war für die Gäste nicht mehr drin. Die vielen Verletzungen wollte Kurzrock als Entschuldigung nicht gelten lassen: „Uns hat die Mentalität gefehlt, die man braucht, um ein solches Spiel zu gewinnen.“

TSG: Glöckner, Wasmann - Stein, Braun 2, C. Siebert 7, T. Siebert, T. Poppenhäger 9/7, F. Poppenhäger, M. Reinbold 3, Berninger 7, Prokopy, L. Reinbold 2, Griesel 2, Brede

HSG: Suter - Kusiek 3, Feckler 4, Adam 4, Wagner 2, Oschmann 4, Volland, Wagenführ 6/4, Seibert 3, M. Reinbold 1, Mett

Von Tobias Kisling

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