Drei Neue für den HSC

Maurice Mügge

Staufenberg. Knapp zwei Wochen nach dem Saisonende der Handball-Landesliga hat der HSC Landwehrhagen Neuzugänge vorgestellt. Darunter mit Donatas Kudzma auch einen alten Bekannten.

Der HSC muss unter anderem mit Torhüter René Hüsken (Fuldatal), Louis Feckler und Marc Adam (beide HSG Baunatal) die Abgänge von Leistungsträgern verkraften.

Sebastian Brunnert

Vorstandsmitglied Jens Haeder beschreibt die Situation, warum man mit Neuzugängen so spät dran ist: „Viele Spieler haben abgewartet, ob wir in der Landesliga den Klassenerhalt schaffen. Die Suche nach Spielern gestaltet sich entsprechend schwierig. Hinzu kam das Gerücht, der Verein wäre pleite und wir würden keine Mannschaft melden.“

Von Seiten des Vorstands könne man sich nicht erklären, wie es zu dem Gerücht über finanzielle Schwierigkeiten gekommen sei. Die erste Vorsitzende, Ellen Kühne, sagt: „Wenn die Sponsoren ihre Zusagen einhalten, ist die kommende Saison finanziell gesichert.“

Donatas Kudzma

Der erfahrenste Neuzugang ist der 41-jährige litauische Spielmacher Donatas Kudzma, der von Landesliga-Absteiger HSG Fuldatal/Wolfsanger ins Obergericht kommt. Schon in den 90er-Jahren zog er im Landwehrhäger Rückraum die Fäden und spielte danach lange für Vellmar in der Oberliga. HSC-Trainer Sven Hinz, der auch schon in Vellmar verantwortlich war, kennt den Routinier also nur zu gut: „Donatas kann ein Spiel lenken und bringt uns weiter. Ich wollte ihn eigentlich schon früher holen, aber er hat den Schritt von Ihringshausen nie ja weg getan.“

Ebenfalls für den Rückraum ist der von der HSG Zwehren kommende Rechtshänder Maurice Mügge eingeplant. Der 27-jährige Kaufunger studiert Wirtschaftswissenschaften und ist laut Sven Hinz ein etablierter und guter Landesligaspieler.

Dritter im Bunde ist Sebastian Brunnert. Der 23-jährige Student des Wirtschaftsingenieurwesens spielte 16 Jahre lang in Fuldatal, zuletzt in der zweiten Mannschaft. „Seine Schnelligkeit hat mich beeindruckt. Mit ihm haben wir auf Linksaußen wieder einen Konterspezialisten“, sagt Hinz.

Die Torwartfrage ist beim HSC noch ungeklärt. Jedoch hofft der Verein in der kommenden Woche auf eine Zusage. Auf der Position zwischen den Pfosten rechnen die Landwehrhäger zudem mit der Rückkehr von Eigengewächs Mario von Gemünden. Er beendet Ende August einen längeren Auslandsaufenthalt. Im Rückraum muss sich Sven Hinz damit anfreunden, künftig ohne Linkshänder spielen zu müssen. „Wir haben aber mit Nils Brücker und Patrick Beinhauer Alternativen, die das packen können“, meint Hinz. Jetzt hofft er noch auf die weitere Zusage von Rechtsaußen Fabian Hörder. (zmf/mbr)

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