Landesliga-Männer 

Handball Derby: MT Melsungen II klarer Favorit gegen Ost-Mosheim 

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Nicht zu stoppen: In dieser Szene aus dem Hinspiel entwischt Melsungens Top-Torjäger Eugen Gisbrecht (am Ball) seinem Gegenspieler Max Staubesand. 

Schwalm-Eder. Derbyzeit in der Handball-Landesliga der Männer. Der TSV Ost-/Mosheim empfängt die MT Melsungen II. Wobei der Spitzenreiter aus Melsungen als klarer Favorit in die Partie geht.

TSV Ost-/Mosheim - MT Melsungen II (Sa. 19.30 Uhr). Die Begegnung ist nicht nur ein Nachbarschaftsduell, sondern gleichzeitig ein Duell der Gegensätze. Die Oberliga-Absteiger stehen seit dem ersten Spieltag an der Tabellenspitze (30:2 Punkte) und sind absoluter Favorit auf die Meisterschaft. Die Hochländer stecken seit Saisonbeginn im Abstiegskampf (7:23 Punkte).

Die Bartenwetzer stellen dabei mit 507 Saisontoren den stärksten Angriff der Liga und haben mit Maximilian Pregler (96 Tore) und Eugen Gisbrecht (109) zwei Spieler in ihren Reihen die in der Top-Fünf der Torschützenliste der Landesliga unterwegs sind.

Das Team von Trainer Mario Lubadel hingegen definiert sich vor allem über die Defensive. Als einzige Mannschaft haben sie bisher weniger als 400 Gegentore zugelassen. Das große Problem des Aufsteigers ist der Angriff. Insbesondere die Chancenverwertung macht dem dem Gastgeber zu schaffen; zu häufig werden hochkarätige Chancen liegen gelassen. Trotz der Neuzugänge Marc Imberger und Finn Wunderlich trat hier keine Verbesserung ein.

Ostheim ist der klare Außenseiter, zumal durch den Ausfall von Routinier Uwe Findeisen (Rippenbruch) ein wichtiger Eckpfeiler der starken 6:0-Abwehr fehlt. Fraglich ist auch der Einsatz von Spielmacher Armine Remus (Rückenprobleme). Allerdings zählt für die Hochländer im Abstiegskampf jeder Punkt. Entsprechend gewarnt ist MT-Coach Georgi Sviridenko: „Ich erwarte, dass sie bis zum Ende kämpfen werden. Wir müssen versuchen, uns von Beginn an abzusetzen.“

Wieder genesen ist MT-Torjäger Max Pregler, der seine Qualitäten zuletzt beim 30:28 gegen Twistetal unter Beweis stellte. Gegen die kompakte Defensive der Hochländer sind zudem die Qualitäten von Spielmacher Gisbrecht und Linkshänder Vlad Avram gefordert.

TG Wehlheiden - MSG Körle/Guxhagen (Sa. 17:30 Uhr). „Nach der schwachen Leistung gegen Rotenburg müssen wir vor allem auf uns selbst schauen,“ sagt MSG-Coach Udo Horn und warnt: „Der mentale Druck liegt bei uns. Wir brauchen eine disziplinierte Leistung, gerade in der Defensive.“

Da ist es bitter, dass mit Julian Lanatowitz ein wichtiger Stammspieler ausfällt. Der Kreisläufer zog sich im letzten Spiel eine Knochen-Absplitterung an der linken Hand zu und wird der MSG rund vier Wochen fehlen. Die Gastgeber stehen mit 6:24-Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Da ihnen nach der Saison aufgrund von Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls vier Punkte abgezogen werden, haben sie wohl nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt. 

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