Landesliga

Ein besonderes Derby: TSV Vellmar und Viktoria Bettenhausen 

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Hier noch Coach beim VfB Viktoria Bettenhausen: Der TSV Vellmar mit Trainer Gordon Hauer (schwarzes T-Shirt) gastiert am Samstag bei Aufsteiger Bettenhausen. Für den Ex-Trainer des Aufsteigers ein ganz besonderes Spiel.

In der Handball-Landesliga kommt es zum Derby zwischen dem TSV Vellmar und Viktoria Bettenhausen.

Zurück an alter Wirkungsstätte: Für Gordon Hauer, Trainer des Handball-Landesligisten TSV Vellmar, ist das anstehende Auswärtsspiel bei Aufsteiger VfB Viktoria Bettenhausen nicht irgendein Derby. In der Saison 2016/17 war Hauer noch Übungsleiter beim VfB und verpasste nur knapp den Aufstieg. Zum Wiedersehen mit den alten Bekannten kommt es am Samstag um 18 Uhr (Sporthalle Waldau).

Die einen kommen von unten, die anderen von oben. Der Landesliga-Aufsteiger empfängt den Oberliga-Absteiger. Ein Derby der Gegensätze. In der Vorwoche gewann der TSV Vellmar sein erstes Pflichtspiel gegen die MSG Körle/Guxhagen souverän mit 35:18. Besser kann man kaum in eine Saison starten. Damit war der erste Schritt in der neuen Liga für den Absteiger getan. Nachlegen wird bei den ambitionierten Vellmarern jetzt die Devise sein.

Etwas dagegen haben dürfte der VfB. Am ersten Spieltag war die Mannschaft von Trainer Pascal Zügler zu Gast bei der HSG Twistetal. Das 20:20-Remis deutete bereits an, dass sich der Liganeuling in einer guten Verfassung befindet. „Vor vier Monaten haben uns noch zwei Klassen getrennt“, sagt VfB-Coach Zügler, der die Favoritenrolle verständlicherweise dem Gast aus Vellmar zuschiebt. Hendrik Koch und Max Krippner werden Zügler verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stehen. An Motivation sollte es allerdings nicht mangeln.

„Ich freue mich sehr auf dieses Spiel“, sagt TSV-Trainer Hauer, der zweieinhalb Jahre in Bettenhausen die Fäden zog und sicher seinen Teil dazu beigesteuert hat, dass dieser Verein nun in der Landesliga spielt. Der Vellmarer Coach traut seinem Ex-Klub einiges zu: „Bettenhausen ist kein gewöhnlicher Aufsteiger. Es ist eine starke Mannschaft mit einer immensen Erfahrung“ Hauer, der Bettenhausen sogar zutraut, oben mitzuspielen, erwartet ein Duell auf Augenhöhe. Verzichten muss er indes auf Peter Petrovski, der sich mit einer Muskelverletzung herumplagt. Weiterhin nicht zur Verfügung stehen wird Jan-Magnus Berninger. Er verletzte sich bereits in der Vorbereitung an der Schulter. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Simon Adam. Ansonsten kann Hauer personell aus dem Vollen schöpfen.

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