Landesliga: Ost-Mosheim steht unter Druck – Melsungen II gegen Absteiger Zwehren

Endspiel in Landwehrhagen

Ist gegen Landwehrhagen gefordert: Ost-Mosheims Jan-Hendrik Otto, hier gegen Rotenburgs Tomislav Balic. Foto: Hahn

Schwalm-Eder. Endspiel für die Landesliga-Handballer des TSV Ost-Mosheim. Im Duell mit dem direkten Konkurrenten HSC Landwehrhagen zählt für die Hochländer nur ein Sieg. Bei einer Niederlage wäre das Team nach 14 Jahren aus der Landesliga abgestiegen.

HSC Landwehrhagen - TSV Ost-Mosheim (Sa. 18.30 Uhr). „Wir haben es selbst in der Hand und können mit einem einzigen Sieg die ganze Saison retten“, sagt TSV-Coach Mario Lubadel, dessen Team in dieser Spielzeit von massiven Verletzungssorgen geplagt war und nur durch den Abstieg des TSV-Vellmar aus der Oberliga auf einem Abstiegsplatz steht.

„Entscheidend ist eher der Kopf als die spielerischen Möglichkeiten“, ist sich der TSV-Trainer sicher. „Der Druck liegt bei Landwehrhagen. Es ist für sie ein Heimspiel und alle erwarten, dass sie das gewinnen.“

Die Hochländer gehen selbstbewusst in die Partie und können mit Neuzugang Jan-Hendrik Otto und Nico Bachmann im Rückraum nun deutlich variabler auftreten. Dazu gesellen sich ein formstarker Philipp Bachmann und der zuletzt mit starken Leistungen überzeugende Torhüter Alexander Lubadel. Außer den Langzeitverletzten Sebastian Wicke, Amine Remus und Florian Kusiek können die Gäste in Bestbesetzung antreten.

Zu den Leistungsträgern der Hausherren zählen neben Spielertrainer Hinz der starke Halbrechte Louis Feckler, Rückraumspieler Patrick Zimmermann und der schnelle Linksaußen Marc Adam. Zudem verfügt der HSC mit Rene Hüsken über einen starken Torhüter. Durch couragierte Leistungen gegen Hainzell/Großenlüder, Fuldatal-Wolfsanger und die HSG Baunatal hat die Hinz-Sieben bewiesen, dass sie trotz aller Gerüchte um eine Auflösung nach dem Saisonende noch alles für den Verein geben. „Sie werden die Priorität auf die Deckung legen und hoffen, dass Hüsken einen guten Tag erwischt“, sagt TSV-Übungsleiter Lubadel, der zudem eine äußerst aggressive Abwehr der Gastgeber erwartet.

MT Melsungen II - HSG Zwehren/Kassel (So. 17.30 Uhr). Mit den Kasselern wartet ein vermeintlich leichter Gegner auf die Bartenwetzer. „Wir haben keine Angst vor Zwehren“ sagt MT-Coach Sperl, „und wollen uns im letzten Heimspiel anständig von unseren Zuschauern verabschieden.“ Zu den Leistungsträgern der Zwehrener zählen Spielmacher Jannik Käse und Allrounder Christian Hartung sowie der erfahrene Torhüter Florian Waßmann. Die Bartenwetzer können in Bestbesetzung antreten.

Im Kampf um den Oberliga-Aufstieg wird die MT bis zum Schluss alles geben müssen. Noch zwei Siege fehlen dem Team, um die Meisterschaft perfekt zu machen. „Wir können uns auch richtig blamieren“, warnt Sperl, „deshalb müssen wir noch 120 Minuten alles geben.“ Feiern könnte die Sperl-Sieben nur, wenn der Tabellenzweite Korbach gegen Schlusslicht Fuldatal-Wolfsanger patzt. Aber: „Korbach tut uns sicher keinen Gefallen“, ist sich Sperl sicher. (mgx)

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