Handball-Landesliga: SHG kann sich Luft im Kampf gegen den Abstieg verschaffen

Ein enorm wichtiges Spiel

Durchsetzungsvermögen: Gegen Wanfried müssen Jan Erik Kleinschmidt und seine Teamkollegen von der SHG Kampfkraft und Tempo an den Tag legen, um die beiden im Abstiegskampf wichtigen Punkte in Grebenstein zu behalten. Foto: : mrß

Hofgeismar. Erneut vor eigenem Publikum spielt der Handball-Landesligist SHG Hofgeismar/Grebenstein, der diesmal in der Kreissporthalle in Grebenstein am Samstag (19 Uhr) den VfL Wanfried empfängt.

Nach dem 24:22-Sieg in der Vorwoche gegen Ost-Mosheim kommt nun der Tabellenelfte, den die SHG gerade mit dem Heimvorteil im Rücken mit einem weiteren Sieg distanzieren will. Derzeit haben beide Teams vier Punkte. Wer gewinnt, hat also ein Polster zur Abstiegszone. Gegen den routinierten und körperlich starken Kontrahenten hofft SHG-Betreuer Andreas Kramski auf eine Steigerung seiner Mannschaft gegenüber den letzten Spielen: „Ich erwarte eine knappe und kämpferische Partie. Bei uns müssen im Angriff mehr Tempo und Zielstrebigkeit reinkommen. Außerdem müssen wir unsere Schwächephasen minimieren.“

Für dieses enorm wichtige Spiel gegen den nächsten Mitkonkurrenten im Kampf um den Ligaerhalt kann SHG-Trainer Stefan Böttcher voraussichtlich auf die Mannschaft der Vorwoche zurückgreifen. Etwas überraschend findet sich Wanfried nach sieben Spielen in den hinteren Tabellenregionen wieder, zumal sich der Zweite der Vorsaison unter anderem mit den Rückraumspielern Jochen Stradal aus Alsfeld und Wladimir Djuric verstärken konnte.

Der Rückraum des VfL ist ohnehin schon mit dem Spielertrainer Stefan Schröder stark besetzt. Ebenfalls sehr gefährlich ist Milos Milosavljevic, den Kramski für den besten Kreisläufer der Liga hält. Daher kommt auf die SHG, die fast ausschließlich auf Spielern aus dem eigenen Nachwuchs und aus Nachbarvereinen baut, eine individuell stark besetzte Mannschaft zu, die diese Klasse aber bis auf den klaren Sieg in Baunatal noch nicht abrufen konnte. In der Vorwoche gab es nach einem super Start am Ende eine knappe 33:34-Heimniederlage gegen den starken Aufsteiger Körle/Guxhagen.

Mit einer ähnlichen stimmungsvollen Kulisse in der kleineren Grebensteiner Halle, einer starken Mannschaftsleistung mit viel Leidenschaft und viel Tempo ist für die SHG der 28:25-Sieg aus dem Vorjahr durchaus zu wiederholen. (zmw)

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