Landesliga: Hofgeismar/Grebenstein will endlich beim Hünfelder SV punkten

SHG fährt zum Angstgegner

Schlechte Erinnerungen: Der Hünfelder SV ist ein unangenehmer Gegner für Hofgeismar/Grebenstein. Diesmal wollen Simon Adam und die SHG beim HSV punkten. Foto: mrß

Hofgeismar. Mit keinen guten Erinnerungen reist Handball-Landesligist SHG Hofgeismar/Grebenstein zum Hünfelder SV, wo er am Samstagabend (18.30 Uhr) versuchen wird, eine Negativserie zu beenden. Zumindest was die Auswärtsspiele in Hünfeld betrifft, ist die Bilanz ausgesprochen negativ. Wesentlich besser lief es in eigener Halle, als fast immer gewonnen wurde. So gab es in der Vorrunde einen knappen 32:30-Erfolg.

Nun gilt es, diese Serie zu durchbrechen, um den Vorsprung von drei Punkten auf den Tabellenzehnten zumindest zu halten und den fünften Platz nicht aus den Augen zu verlieren. Mit dem klaren 33:24-Heimerfolg gegen den SVH Kassel geht die SHG mit einem positiven Erlebnis in dieses Spiel. Hünfeld verlor dagegen das Derby beim Vorletzten Flieden mit 24:30 und liegt doch um einiges hinter den eigenen Erwartungen zurück.

SHG-Betreuer Andreas Kramski schätzt die Osthessen als recht heimstark ein. So trotzten sie den Spitzenteams aus Bad Hersfeld und Korbach jeweils einen Punkt ab und mussten sich nur Spitzenreiter Vellmar und dem Nachbarn Großenlüder/Hainzell geschlagen geben. Erschwerend könnte für die SHG hinzu kommen, dass sie womöglich mit einem kleinen Kader antreten wird. So wird Florian Lindemann wegen eines Lehrgangs ausfallen. Zudem stehen jeweils Fragezeichen hinter den Einsätzen von Simon Adam aus beruflichen Gründen sowie der angeschlagenen Philipp Helling und Jan Erik Kleinschmidt.

Dennoch rechnet sich Kramski auch mit einem kleinen Kader Chancen aus: „Wir werden nicht nach Hünfeld fahren, um Punkte herzuschenken. Ein kleiner Kader kann auch bewirken, dass wir unterschätzt werden und wir als Mannschaft noch enger zusammenrücken.“

Neben einer besseren Chancenverwertung setzt Kramski erneut auf die Torhüter, denn gegen Harleshausen zeigte Daniel Brand vor allem in der ersten Halbzeit eine überragende Leistung. (zmw)

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