Landesliga: Vellmar erwartet heute Baunatal – Gäste am Sonntag noch in Korbach

Fällt die Vorentscheidung?

Mit unbändigem Willen: Alles geben müssen die Handballer des TSV Vellmar und der HSG Baunatal im Landesliga-Spitzenspiel. Christoph Muth vom TSV macht gegen den Dittershäuser Christian Siebert vor, wie es geht. Archivfoto: Hedler 

Kassel. Die Diskussionen um die deutsche Handball-Nationalmannschaft und ihren Titelgewinn bei der Europameisterschaft sind noch nicht abgeebbt, da zieht das Schlagerspiel der Landesliga die heimische Szene bereits in seinen Bann. Eine Vorentscheidung im Titelkampf könnte fallen, denn Tabellenführer TSV Vellmar erwartet mit der HSG Baunatal den ärgsten Verfolger (Samstag, 18 Uhr, Großsporthalle).

„Die Jungs denken schon die ganze Woche an nichts anderes mehr als dieses Spiel“, berichtet TSV-Trainer Andreas Paul. Neun Siege in Folge fuhr seine Mannschaft ein und hat vom gesperrten Benjamin Gunkel abgesehen alle Mann an Bord. „Ich erwarte eine Partie auf Augenhöhe“, sagt Paul und wagt einen Ausblick: „Die Entscheidung fällt über die einfachen Tore. Beide Mannschaften beherrschen die erste und zweite Welle. Wer also besser deckt, gewinnt.“ Mit den weiteren Perspektiven mag sich der Trainer nur am Rande beschäftigen. „Es könnte ein entscheidendes Wochenende für uns werden. Aber zunächst müssen wir unsere Hausaufgaben erledigen.“

Baunatal muss improvisieren

Zum großen Gewinner könnten der TSV auch deshalb werden, weil die Baunataler am Sonntag (17 Uhr) eine weitere schwere Aufgabe lösen müssen. Dann gastieren sie zu einem Nachholspiel der Hinrunde beim TSV Korbach, der als Vierter ebenfalls noch Titel-Hoffnungen hegt.

Die Doppelbelastung rührt daher, dass die Baunataler aufgrund ihrer Verletztenmisere im Herbst um Verlegung baten. Weil aber noch immer zahlreiche Akteure fehlen, stehen beide Partien unter keinem guten Stern. Doch Trainer Sascha Kurzrock gibt sich kämpferisch: „Es ist nichts Neues, dass wir viele Verletzte haben. Wir müssen wie immer improvisieren.“

Dabei bereitet die körperlich Belastung Kurzrock weniger Sorgen: „Wir trainieren seit November noch intensiver. Die Jungs sollten fit für zwei Spiele sein.“ Außerdem soll eine kurze Trainingseinheit am Sonntagmorgen dazu dienen, die Beine zu lockern. Ein Party-Verbot für Samstagabend wurde im Falle eines Sieges aber nicht verhängt. „Wir vertrauen den Jungs. Sie wissen, was gut für sie ist“, sagt Kurzrock. (pfw/wba).

Lohfelden/V. will nachlegen

Nachdem sie zuletzt erstmals gewannen, wollen die Landesliga-Handballerinnen der HSG Lohfelden/Vollmarshausen bei der FSG Körle/Guxhagen nachlegen (Samstag,18 Uhr). „Der Sieg gegen Waldau hat gezeigt, dass wir das Handballspielen nicht verlernt haben“, ist HSG-Trainerin Florina Heßburg optimistisch. Fehlen werden Nicole Faller und Joana Verzani. Ann-Kathrin Hieronymus kehrt in den Kader zurück. (srx) Archivfoto: privat/nh

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