Landesliga: Feiert MSG nächsten Coup? 

Ost-Mosheim gegen Dittershausen unter Druck - Wollrode mit Ludwig

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Kaum zu bremsen: Auf die Qualitäten von Linkshänder Jannis Kothe setzt Körle/Guxhagen auch im Heimspiel gegen die HSG Fuldatal/Wolfsanger.  

Schwalm-Eder. In der Handball-Bezirksoberliga der Männer stehen die MSG Körle/Guxhagen und die MT Melsungen II vor ihrem Heimdebüt.

Der TSV Ost-Mosheim trifft mit der TSG Dittershausen auf einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt. Bei den Damen kommt es zum Aufsteigerduell zwischen Wollrode und Lohfelden.

Landesliga Männer:

MSG Körle/Guxhagen - HSG Fuldatal/Wolfsanger (Sa. 17 Uhr). Auch wenn die Gäste in ihrem ersten Spiel, als sie Eschwege mit 40:26 überrannten, eine echte Hausnummer abgegeben haben, sehen Jannis Kothe und Co. der Partie optimistisch entgegen. „Entscheidend wird sein, dass wir unsere Fehlerquote so gering wie möglich halten“, erklärte Körles Übungsleiter Udo Horn. Denndie Gäste sind besonders über die ersten und zweiten Welle gefährlich. Dies liegt vor allem an der kompakten Defensive um Abwehr-Chef und Routinier Sven Hinz. Zudem haben die Fuldataler mit Rene Hüsken im Tor einen starken Rückhalt.

MT Melsungen II - TG Wehlheiden (Sa. 17.30). Gegen die TG Wehlheiden erwartet die Bartenwetzer eine offensive Abwehrvariante. „Sie agieren gerne im 5:1-System. Das bietet uns viele Räume, die wir nutzen müssen“, erklärt MT-Coach Georgi Sviridenko. Insbesondere der starke Rückraum um Eugen Gisbrecht, Vlad Avram, Max Pregler und Sebastian Bruns ist hier gefragt. Die Gäste, die der frühere Gensunger Zweitliga-Spieler Dino Duketis trainiert, unterlagen zum Auftakt dem TV Hersfeld. Wichtige Leistungsträger sind die beiden Rückraumspieler Nico und Philipp Bachmann.

TSG Dittershausen - TSV Ost-/Mosheim (So. 17.30). „Das ist ein Spiel gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt. Ein Sieg in fremder Halle wäre für uns vier Punkte wert“, sagt TSV-Coach Mario Lubadel. Der Gastgeber um den Ex-Wollröder Moritz Gerlach auf der Mitte sowie die torgefährlichen Tim und Finn-Max Poppenhänger im Rückraum kommt vor allem über Tempohandball zum Erfolg. Die Hochländer müssen sich beim Torabschluss hingegen deutlich steigern. Gegen Baunatal agierte die Lubadel-Sieben in der Offensive vielfach zu harmlos.

Landesliga Frauen

FSG Körle/Guxhagen - TSV Vellmar (Sa. 19 Uhr). Die Gäste hatten aufgrund von Verletzungsproblemen um eine Verlegung des Spiels gebeten. Es konnte sich allerdings auf keinen Termin geeinigt werden. Für FSG-Trainer Hinnerk Hrdina ist dies nicht unbedingt ein Vorteil: „Wir wissen nun gar nicht was uns erwartet. Entsprechend schlecht konnten wir uns auf die Partie vorbereiten.“ Nach der Auftaktniederlage muss sich die FSG vor allem in der Chancenverwertung steigern. „Wir müssen unsere Spielzüge konsequent ausspielen“, fordert Hrdina.

HSG Großenlüder/Hainzell - SV Germania Fritzlar II (So. 15 Uhr). Nach dem überzeugenden 39:20-Auftakterfolg gegen Baunatal ist das Selbstbewusstsein bei den Domstädterinnen groß. In Hainzell erwartet das Team von Trainer Torben Hause aber eine deutlich schwierigere Aufgabe. Der Vizemeister der vergangenen Saison will nach dem verlorenen Saisonauftakt gegen Wollrode Wiedergutmachung betreiben. Entsprechend gewarnt ist SVG-Trainer Hause. „Wir müssen von Anfang an dagegen halten und dürfen sie nicht ihr Spiel aufziehen lassen.“ Insbesondere die Kreisanspiele der torgefährliche Rückraumspielerin Miriam Schmidt sollen Johanna Fischer und Co. verhindern.

HSG Lohfelden/Vollmarshausen - TSV Wollrode (So. 16.30 Uhr). Nach dem Coup gegen Großenlüder/Hainzell gehen die Blau-Weißen mit viel Selbstvertrauen in die Partie gegen den Aufsteiger. „Sie sind eines der Teams die wir schlagen müssen“, weiß TSV-Trainerin Margret Schmidt. Komplett genesen ist Torjägerin Lena Ludwig. Schon zum Saisonstart setzte die Halblinke wichtige Akzente. Neben ihr ist vor allem der Rückraum um Laura Klipp und Janina Friedrich gefordert. (mm)

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